Mut zu Optimismus

Optimismus

Mut zu Optimismus: Wer lächelt, lebt länger

Können Sie sich daran erinnern, als Sie das letzte Mal eine wichtige Aufgabe vergeigt oder einen wichtigen Termin vergessen haben? Was haben Sie da zu sich gesagt? Wie sind Sie mit sich umgegangen? „Das ist ja mal wieder typisch! Das passiert immer nur dir. Du bist einfach zu dämlich!“ Haben Sie sich auf eine solche Art beschimpft?
Leider gehen wir mit uns oft kritischer um als mit anderen Menschen. Es ist, als ob wir einen Feind im Kopf tragen, der uns schlecht behandelt, in die massive Selbstkritik treibt und im schlimmsten Fall sogar krank macht. Wir laden Sie heute ein, mit gesundem Optimismus Feinde in wohlwollende Freunde und Unterstützer zu verwandeln.

Optimisten leben gesünder

Wer lächelt, lebt länger, kann manches besser ertragen und stärkt sein Immunsystem. Experten sind sich über die wichtigste Wirkung von Zuversicht einig: Optimisten leiden seltener unter Depressionen und Stresskrankheiten wie Bluthochdruck. Der medizinische Psychologe Hendrik Berth, Psychologe und Professor an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, erklärt: „Optimisten schütten weniger Stresshormone aus, der Blutdruck ist niedriger, damit verbunden ist auch ein geringeres Schlaganfallrisiko.“ Diese positiven Effekte sind durch bildgebende Verfahren sogar sichtbar gemacht worden: „Optimismus ist gesund, weil er uns vor Stress und Angst schützt.“

Es braucht Optimismus, um sich von Misserfolgen nicht entmutigen zu lassen

Als die alleinerziehende Joanne nach einer gescheiterten Ehe aus Portugal nach Edinburgh zurückkehrte, besaß sie nicht viel mehr als blühende Fantasie. Mit ihrem Baby bezog sie eine feuchte Wohnung sowie spärliche Sozialhilfe. Anstatt aufzugeben, begann sie, ein Kinderbuch zu schreiben: über einen kleinen Jungen, der zum Zauberschüler wird und in einem Internat skurrile Gestalten und Freunde trifft, mit denen er spannende Abenteuer und Heldentaten erlebt. Die Verlage, denen sie ihr Manuskript anbot, schickten ihr allesamt Absagen. Geld lasse sich auf keinen Fall mit ihrer Geschichte verdienen.

Wäre Joanne K. Rowling eine Pessimistin, hätte sie spätestens dann aufgegeben, als sich die Absagen nicht mehr zählen ließen. Doch die arbeitslose Schriftstellerin gab nicht auf. Irgendwann erbarmte sich der Bloomsbury-Verlag, zahlte ihr 2500 Pfund und veröffentlichte ihr Kinderbuch in einer Auflage von 500 Exemplaren. Mittlerweise wurden die Geschichten über den Zauberschüler Harry Potter weltweit mehr als 500 Millionen Mal verkauft. Die einstige Sozialhilfeempfängerin wurde zur Multimillionärin.

Talent allein reicht nicht, um Erfolg zu haben

Vielleicht denken Sie jetzt gerade, dass die Geschichte von Joanne K. Rowling doch nicht auf Ihre Situation übertragbar ist?! Das ist nachvollziehbar. Und selbstverständlich wissen wir, dass Ausnahmegeschichten gerne zitiert werden. Von Joanne K. Rowling können wir allerdings lernen: Talent allein reicht nicht, um Erfolg zu haben. Vielmehr braucht es unerschütterlichen Optimismus, sich von Misserfolgen nicht entmutigen zu lassen und dennoch nicht aufzugeben. Denn vom Pessimisten unterscheidet sich der Optimist dadurch, dass er bei Problemen und Rückschlägen weitergeht und zudem seine Ziele im Blick behält. Das führt nicht immer zum Erfolg, macht jedoch hin und wieder das Unmögliche möglich.

Optimismus in kleinen Dosen ist jederzeit verfügbar

Wollen Sie zuversichtlicher nach vorn blicken? Dann starten Sie sofort mit einem wirkungsvollen Training für mehr Optimismus. Es macht Spaß, hält gesund und ist nicht anstrengend. Wichtig ist, dass Sie dieses Training nicht halbherzig beginnen, sondern mit Leib und Seele dabei sind:

  • Sammeln Sie so viele Glücksmomente wie möglich und führen ein Dankbarkeitstagebuch. Notieren Sie, was am Tag gut gelaufen ist. Die Dankbarkeitsbotschafterin Sabine Langenbach macht sich jeden Montag mit kurzen Impulsen auf den Weg, die Dankbarkeit neu zu entdecken.
  • Staunen Sie jeden Tag über die Schönheit der Natur – gehen Sie bei jedem Wetter an die frische Luft.
  • Engagieren Sie sich ehrenamtlich, wenn Sie im Beruf keine Erfüllung finden.
  • Machen Sie hin und wieder einen bilanzierenden Rückblick, wenn Sie vor großen Herausforderungen stehen. Folgende Fragen helfen, optimistisch nach vorne zu schauen: Was habe ich bereits geschafft? Wie habe ich das erreicht? Worauf kann ich vertrauen?

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Selbst der größte Optimist ist nicht vor Niederlagen, Verlusten, Scheitern und Misserfolgen geschützt. Jeder Mensch braucht im Beruf- und Privatleben ein gesundes Maß an Frustrationstoleranz und praktische Strategien für den Umgang mit Problemen. Regelmäßig teilen Partner aus unseren Netzwerken ihre Erfahrungen im Umgang mit Erfolg und Scheitern. Profitieren Sie von ihren wertvollen Erkenntnissen und abonnieren Sie am besten sofort unseren MUT-Macher- Kanal.

Wir wünschen Ihnen fröhliche Gelassenheit und gesunden Optimismus
Ihre
MUT-Macher