Mutmacher Blog

Kraft in der Krise

Kraft in der Krise – Wege zu mehr Widerstandskraft

Es gibt Zeiten, da läuft alles glatt. Und dann gibt es Phasen, da jagt eine Hiobsbotschaft die nächste. Wenn das Leben in eine Schieflage gerät, ist es völlig normal, sich in Sorgen zu verlieren, hektisch „am Rad zu drehen“ oder in ein Loch zu fallen. Gerade in Zeiten wie diese jetzt wird unsere Widerstandskraft gefordert. Eine gute seelische Widerstandskraft hilft, Stress, Druck und Krisen leichter zu überstehen. Diese Fähigkeit nennt sich Resilienz.

Menschen mit ausgeprägten Resilienzfaktoren strecken den Rücken und packen die Dinge an. Erste Schritte zur Widerstandskraft haben wir Ihnen bereits im September-Blog vorgestellt. Wie auch Sie Ihr Glück selbst in die Hand nehmen und zufriedener leben können, erfahren Sie in unserem MUTMACHER-Blog.

Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand

Der griechische Philosoph Epiktet hat bereits zu Anfang des ersten Jahrhunderts gelehrt, dass es nicht die Dinge selbst sind, die uns berühren, sondern die Sicht, die wir auf die Dinge haben. Es liegt also an uns selbst, wie wir etwas betrachten und damit auch bewerten. Nehmen wir zum Beispiel ein Auto. Die Frage ist: Sehen Sie es als komfortables Mittel zur Fortbewegung an oder verbinden Sie es mit dem Risiko, im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt zu werden? Sie haben die Wahl, diese Entscheidung für sich zu treffen. Mit dieser Wahlfreiheit positiv umzugehen, sie als Chance zu begreifen und ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln, ist für viele Menschen ein Lernprozess. Resiliente Menschen sind darin bereits gut trainiert. Sie fallen nicht so tief, erholen sich schneller und können nach der Krise aus ihrem Verhalten lernen.

Ihr Weg zu mehr Widerstandskraft

Personen, die über eine hohe Resilienz verfügen, werden oft als selbstbewusst, gelassen, humorvoll, menschlich, zuversichtlich, zielorientiert, intelligent und selbstreflektiert beschrieben. Irgendwie scheint bei ihnen alles zu stimmen. Zu diesem Prozess tragen viele kleine Mechanismen bei, die stark machen. Insgesamt gibt es sieben Resilienzschlüssel, die Menschen widerstandsfähig machen und sich gegenseitig ergänzen:

  1. Akzeptanz:
    Nehmen Sie an, was passiert; es lässt sich nicht ändern.
  2. Optimismus:
    Konzentrieren sich darauf, was jetzt machbar ist und bleiben Sie zuversichtlich.
  3. Selbstwirksamkeit:
    Werden Sie sich Ihrer eigenen Stärken und Bedürfnisse bewusst und machen Sie sich klar, was Sie selbst verändern können.
  4. Eigenverantwortung:
    Verlassen Sie die Opferrolle, sorgen Sie für sich und achten Sie auf Ihre Grenzen.
  5. Netzwerkorientierung:
    Suchen Sie sich Hilfe und lassen diese auch zu.
  6. Lösungsorientierung:
    Werden Sie aktiv und öffnen Sie sich für neue Lösungen. Wer erst eine erste Möglichkeit sieht, wie es weitergehen kann, entdeckt meist noch weitere. Die eigenen Werte sind ein guter Wegweiser.
  7. Zukunftsorientierung:
    Überlegen Sie, wie Sie Ihr Leben gestalten wollen, setzen Sie Prioritäten, entwickeln Sie Ziele und verfolgen Sie diese.

Alltagsübungen für Ihre innere Stärke

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir alle tragen Denkmuster in uns, die uns weniger glücklich und erfolgreich machen. Die gute Nachricht: Sie können viel dafür tun, diese Muster durch neue Verhaltensweisen zu ersetzen. Folgende Übungen lassen sich leicht in Ihren Alltag integrieren:

  1. Bleiben Sie ruhig: Üben Sie sich in Akzeptanz
    Ersparen Sie sich Frust, indem Sie lernen, unvermeidbare Situationen zu akzeptieren. Wenn die Bahn auf dem Weg zur Arbeit so voll ist, dass Sie keinen Sitzplatz mehr bekommen, hören Sie zum Beispiel Musik oder lauschen Sie einem spannenden Hörbuch. Auch bei unangenehmen Aufgaben im Job hilft Jammern wenig: Erledigen Sie die Aufgabe lieber gleich und schaffen so mehr Zeit für die angenehmen Dinge.
  2. Notieren Sie Ihre Erfolge: Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein
    Führen Sie sich immer wieder Ihre Erfolge vor Augen und schaffen dadurch eine positive Selbstwahrnehmung für Ihre Stärken, auf die Sie zurückgreifen können. Am besten führen Sie dafür ein Erfolgstagebuch.
  3. Nicht vergleichen: Bleiben Sie authentisch
    Sie werden immer wieder auf Menschen treffen, die etwas besser können als Sie - oder es zumindest behaupten. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Freuen Sie sich über die Erfolge anderer und bleiben Sie sich gleichzeitig treu. Denn wenn Sie sich authentisch, freundlich und wertschätzend Ihren Mitmenschen gegenüber verhalten, bekommen Sie in den meisten Fällen auch eine positive Resonanz.

Wir wünschen Ihnen viele schöne Augenblicke, die Ihnen auf Ihrem Weg Kraft geben. Nehmen Sie das Heft Ihres Lebens mutig und entschlossen in die Hand.

Ihre MUT-MACHER
Walter Stuber und Dirk Eckart

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