Mutmacher Blog

Hoffnungslichter

Hoffnungslichter im November: So weit die Augen reichen 

Es ist mal wieder so weit: Der Herbst ist da. Noch viel schlimmer: Es ist November. Gerade haben uns noch die letzten Sommersonnenstrahlen in der Nase gekitzelt. Und plötzlich ist sie da – die Jahreszeit der Melancholie. Der unbeliebteste Monat im Jahr, der unwiderruflich die dunkle Jahreszeit einläutet. Das Jahresende naht und sogar die Uhrzeit ist wieder raus aus der Sommerlaune. Gerade dann, wenn die Tage kürzer werden und uns zur Melancholie einladen, lohnt es sich, Hoffnungslichter anzuzünden. Lassen Sie Lichter leuchten für Trauernde. Zum Trost und als Erinnerung: Ihr seid nicht vergessen.  

Und senden Sie Lichtsignale zum Gesundwerden für alle, die in Krankenhäusern Hoffnung brauchen. Denn im Krankenhaus zu liegen, ist für niemanden ein schönes Erlebnis – für Kinder schon gar nicht. Auch wenn Pfleger, Ärzte und Angehörige der kleinen Patienten alles tun, damit der Klinikaufenthalt so angenehm wie möglich wird, wäre es an den meisten Orten wohl schöner, als im Krankenhaus. Vor einiger Zeit berichteten viele Zeitungen und das ZDF über ein besonderes Abendritual der Stadt Providence, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Rhode Island. 

Good-Night-Lights setzen jeden Abend Zeichen für Mitgefühl 

Jeden Abend um Punkt halb neun sammeln sich die kleinen Patienten hinter der großen Fensterfront des Krankenhauses und warten auf die Good-Night-Lights. Sie erleben ein magisches Schauspiel, das nur für sie stattfindet. Kein Abend vergeht, an dem die Kinder kein Lichter-Spektakel erleben. Restaurants, Hotels und die nahe gelegene Universität lassen um 20.30 Uhr Ortszeit ihre Lichter aufleuchten. An-Aus-An-Aus-An-Aus. Auch Feuerwehr und Polizei von Providence machen mit, außerdem alle, die um diese Uhrzeit mit Autos, Fahrrädern oder Taschenlampen unterwegs sind und den Kindern einen Gruß in die Nacht schicken wollen. Die Bewohner der Stadt versammeln sich auf der Straße, den Hausdächern oder setzen sich an die Fenster ihrer Wohnungen und senden mit Taschenlampen drei Minuten lang Lichtsignale. Eine kleine Geste, die zeigen soll: Wir denken an euch. Möget ihr schnell wieder gesund werden. Das Leben, eure Stadt, wir alle warten auf euch. Dieses Schlafanzug-Event für kranke Kinder hat in Providence seit Jahren besondere Tradition. Die Kinder bekommen während ihres Aufenthaltes Taschenlampen und grüßen zurück, jeden Abend, bevor sie zu Bett gehen. Zu wissen, dass sie auch im Krankenhaus nicht vergessen sind, schenkt ihnen Hoffnung und Zuversicht. 

Lichter der Hoffnung können wir alle entzünden 

Was halten Sie davon, die Gute-Nacht-Tradition der Stadt Providence in Ihrem Zuhause fortzusetzen? Heute Abend, um Punkt halb neun! Zünden Sie Good-Night-Lights an, stellen Sie Kerzen aufs Fensterbrett oder eine Laterne vors Haus. Machen Sie ein Licht an für Menschen, die im Dunkeln leben. Lassen Sie Ihre Lichter leuchten, um Menschen symbolisch zu zeigen: Ihr seid nicht vergessen. 

Mit dieser Hoffnungsgeschichte wünschen wir Ihnen Freude und Optimismus, Zufriedenheit und Hoffnung in der dunklen Jahreszeit.  

Ihre MUTMACHER 

Walter Stuber und Dirk Eckart 

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