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Kraft in der Krise

Kraft in der Krise – Wege zu mehr Widerstandskraft

Es gibt Zeiten, da läuft alles glatt. Und dann gibt es Phasen, da jagt eine Hiobsbotschaft die nächste. Wenn das Leben in eine Schieflage gerät, ist es völlig normal, sich in Sorgen zu verlieren, hektisch „am Rad zu drehen“ oder in ein Loch zu fallen. Gerade in Zeiten wie diese jetzt wird unsere Widerstandskraft gefordert. Eine gute seelische Widerstandskraft hilft, Stress, Druck und Krisen leichter zu überstehen. Diese Fähigkeit nennt sich Resilienz.

Menschen mit ausgeprägten Resilienzfaktoren strecken den Rücken und packen die Dinge an. Erste Schritte zur Widerstandskraft haben wir Ihnen bereits im September-Blog vorgestellt. Wie auch Sie Ihr Glück selbst in die Hand nehmen und zufriedener leben können, erfahren Sie in unserem MUTMACHER-Blog.

Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand

Der griechische Philosoph Epiktet hat bereits zu Anfang des ersten Jahrhunderts gelehrt, dass es nicht die Dinge selbst sind, die uns berühren, sondern die Sicht, die wir auf die Dinge haben. Es liegt also an uns selbst, wie wir etwas betrachten und damit auch bewerten. Nehmen wir zum Beispiel ein Auto. Die Frage ist: Sehen Sie es als komfortables Mittel zur Fortbewegung an oder verbinden Sie es mit dem Risiko, im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt zu werden? Sie haben die Wahl, diese Entscheidung für sich zu treffen. Mit dieser Wahlfreiheit positiv umzugehen, sie als Chance zu begreifen und ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln, ist für viele Menschen ein Lernprozess. Resiliente Menschen sind darin bereits gut trainiert. Sie fallen nicht so tief, erholen sich schneller und können nach der Krise aus ihrem Verhalten lernen.

Ihr Weg zu mehr Widerstandskraft

Personen, die über eine hohe Resilienz verfügen, werden oft als selbstbewusst, gelassen, humorvoll, menschlich, zuversichtlich, zielorientiert, intelligent und selbstreflektiert beschrieben. Irgendwie scheint bei ihnen alles zu stimmen. Zu diesem Prozess tragen viele kleine Mechanismen bei, die stark machen. Insgesamt gibt es sieben Resilienzschlüssel, die Menschen widerstandsfähig machen und sich gegenseitig ergänzen:

  1. Akzeptanz:
    Nehmen Sie an, was passiert; es lässt sich nicht ändern.
  2. Optimismus:
    Konzentrieren sich darauf, was jetzt machbar ist und bleiben Sie zuversichtlich.
  3. Selbstwirksamkeit:
    Werden Sie sich Ihrer eigenen Stärken und Bedürfnisse bewusst und machen Sie sich klar, was Sie selbst verändern können.
  4. Eigenverantwortung:
    Verlassen Sie die Opferrolle, sorgen Sie für sich und achten Sie auf Ihre Grenzen.
  5. Netzwerkorientierung:
    Suchen Sie sich Hilfe und lassen diese auch zu.
  6. Lösungsorientierung:
    Werden Sie aktiv und öffnen Sie sich für neue Lösungen. Wer erst eine erste Möglichkeit sieht, wie es weitergehen kann, entdeckt meist noch weitere. Die eigenen Werte sind ein guter Wegweiser.
  7. Zukunftsorientierung:
    Überlegen Sie, wie Sie Ihr Leben gestalten wollen, setzen Sie Prioritäten, entwickeln Sie Ziele und verfolgen Sie diese.

Alltagsübungen für Ihre innere Stärke

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir alle tragen Denkmuster in uns, die uns weniger glücklich und erfolgreich machen. Die gute Nachricht: Sie können viel dafür tun, diese Muster durch neue Verhaltensweisen zu ersetzen. Folgende Übungen lassen sich leicht in Ihren Alltag integrieren:

  1. Bleiben Sie ruhig: Üben Sie sich in Akzeptanz
    Ersparen Sie sich Frust, indem Sie lernen, unvermeidbare Situationen zu akzeptieren. Wenn die Bahn auf dem Weg zur Arbeit so voll ist, dass Sie keinen Sitzplatz mehr bekommen, hören Sie zum Beispiel Musik oder lauschen Sie einem spannenden Hörbuch. Auch bei unangenehmen Aufgaben im Job hilft Jammern wenig: Erledigen Sie die Aufgabe lieber gleich und schaffen so mehr Zeit für die angenehmen Dinge.
  2. Notieren Sie Ihre Erfolge: Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein
    Führen Sie sich immer wieder Ihre Erfolge vor Augen und schaffen dadurch eine positive Selbstwahrnehmung für Ihre Stärken, auf die Sie zurückgreifen können. Am besten führen Sie dafür ein Erfolgstagebuch.
  3. Nicht vergleichen: Bleiben Sie authentisch
    Sie werden immer wieder auf Menschen treffen, die etwas besser können als Sie – oder es zumindest behaupten. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Freuen Sie sich über die Erfolge anderer und bleiben Sie sich gleichzeitig treu. Denn wenn Sie sich authentisch, freundlich und wertschätzend Ihren Mitmenschen gegenüber verhalten, bekommen Sie in den meisten Fällen auch eine positive Resonanz.

Wir wünschen Ihnen viele schöne Augenblicke, die Ihnen auf Ihrem Weg Kraft geben. Nehmen Sie das Heft Ihres Lebens mutig und entschlossen in die Hand.

Ihre MUT-MACHER
Walter Stuber und Dirk Eckart

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Yes, you can! Mut zur inneren Stärke!

Manche Menschen sind einfach bewundernswert optimistisch. Selbst in Krisenzeiten strahlen sie Zuversicht aus und vermitteln einem das Gefühl „Alles wird gut“. Ganz gleich was kommt, sie nehmen die Dinge gelassen – und scheinbar kann sie nichts aus der Bahn werfen. Da stellt sich doch die Frage: Wie machen diese Menschen das bloß? Sind sie vielleicht gar nicht wirklich optimistisch, sondern eher realtitätsfremd? Erkennen sie nicht, was tatsächlich um sie herum los ist und müssen dann eines Tages mit Schrecken feststellen, wie sehr sie sich mit ihrer positiven Einschätzung geirrt haben?

Doch erstaunlicherweise gibt die Zeit diesen Optimisten oft Recht: Es gelingt ihnen, schwierige Situationen zu meistern, Schicksalsschläge zu verkraften und aus Niederlagen gestärkt hervorzugehen. Da stellt sich doch noch stärker die Frage: Wie machen diese Menschen das bloß? Und darin steckt auch schon ein Teil der Antwort: Sie machen! Sie sind aktiv! Sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand, anstatt sich in die passive Opferrolle zu begeben. Und das können Sie auch! Wie Ihnen das gelingt, lesen Sie in unserem MUTMACHER-Blog.

Was macht innere Stärke aus?

Hürden und Krisen hat jeder im Leben – entscheidend ist, wie wir damit umgehen! Häufig hört man Redewendungen wie: „Die hat Nerven aus Stahl.“ oder „Das hat er gut weggesteckt.“, wenn jemand schwierige Situationen gemeistert hat. Große und kleine Krisen können einen schnell schon mal aus der Bahn werfen – und das ist wirklich nichts Schlimmes. Doch warum scheinen einige Menschen mit großen Schicksalsschlägen umgehen zu können, während anderen schon bei Kleinigkeiten zum Weinen zumute ist? Wenn Sie glauben, zu den Letzteren zu zählen, haben wir eine gute Nachricht für Sie:

Jeder kann

innere Stärke aufbauen.

Zwar nicht von heute auf morgen, aber in Krisen innerlich stark zu bleiben, können Sie trainieren: Resilienz wird auch als psychische Widerstandskraft bezeichnet und mit dieser trainieren Sie die Möglichkeit, Herausforderungen und Krisen zu meistern.

Das Geheimnis der Resilienz

Was unter dem Begriff „Resilienz“ verstanden wird, hat sich im Laufe der Zeit gewandelt: Ursprünglich wurde damit nur die Stärke eines Menschen bezeichnet, Lebenskrisen – wie schwere Krankheiten, lange Arbeitslosigkeit, Verlust nahestehender Menschen etc. – ohne anhaltende Beeinträchtigung durchzustehen. In diesem Sinne wird der Begriff auch heute benutzt: So werden etwa Kinder, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren wie Armut, Drogenkonsum oder Gewalt gekennzeichnet ist, und die als Erwachsene dennoch zu einer erfolgreichen Lebensführung in der Lage sind, als resilient bezeichnet.

Ein wichtiges Merkmal der Resilienz ist die psychische Widerstandskraft, die nicht nur in Extremsituationen, sondern immer von Vorteil ist. Deshalb wird der Begriff heute zum Beispiel auch für Menschen verwendet, die mit Belastungen der Arbeitswelt in angemessener Weise umgehen können und so ihre psychische Gesundheit erhalten.

Resilienz können Sie lernen

Im Magazin „Psychologie Heute“ berichtet der Neurowissenschaftler Raffael Kalisch, dass jeder Mensch Resilienz lernen kann. Er kommt zu dem Ergebnis, Resilienz sei ein Bewertungsstil, der aktiv gesteuert werden kann – kein Schicksal, dem ein Mensch hilflos gegenübersteht. Das heißt: Jeder Mensch kann lernen, mit Krisen umzugehen. Und wie Sie damit anfangen können, zeigen wir Ihnen in den nächsten Schritten.

Erste Schritte zur inneren Stärke

  1. Emotionssteuerung – übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Gefühle
    Emotionssteuerung beschreibt die Fähigkeit, selbst unter Druck und in Stresssituationen gelassen zu bleiben. Wenn Ihnen am Telefon der Gesprächsteilnehmer zum Beispiel wütend ins Ohr brüllt und Sie sich darüber ärgern, aber nicht zurückschreien, steuern Sie Ihre Emotionen. Ihre Gefühle zu steuern, bedeutet aber nicht, dass Sie – egal was passiert – ein Dauerlächeln aufsetzen sollten. Nutzen Sie vielmehr Ihre Wahlfreiheit! Angenommen, Sie befinden sich im Beruf im Dauerstress, dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie verändern etwas an Ihrer Arbeit oder Sie lenken Ihre Emotionen in eine positive Richtung. Warum tun resiliente Menschen das? Weil sie den unbedingten Willen haben, dass es ihnen gut geht.
  2. Realistischer Optimismus – erkennen Sie den Sinn in schwierigen Situationen
    Nach Regen kommt wieder Sonnenschein: Realistischer Optimismus beschreibt die Überzeugung, dass sich Dinge zum Guten wenden können oder werden. Er umfasst auch die Fähigkeit, selbst in sehr schwierigen Situationen einen Sinn zu sehen und ihnen damit etwas Positives abzugewinnen. Das Glas ist im Zweifel „halbvoll“ und nicht „halbleer“. Resiliente Menschen schätzen jedoch die Realität treffend ein und sind dabei nicht übertrieben optimistisch. Unrealistischer Optimismus kann dazu führen, dass Menschen Risiken falsch einschätzen. Übertreiben Sie es also auch nicht mit dem Optimismus.

Tipp:
Verschwenden Sie Ihre Ressourcen nicht.

Resilienz ist eine intelligente Verwendung begrenzter Ressourcen. Verwenden Sie also keine Kraft und Lebenszeit auf Dinge, die Sie nicht ändern können. Sie werden überrascht sein, wie einfach es doch ist, dem Leben die Sonnenseiten abzugewinnen. Im nächsten MUTMACHER-Blog werden wir Ihnen weitere Faktoren der Resilienz vorstellen. Bis dahin wünschen wir Ihnen viele energiereiche Tage und Begegnungen mit Menschen, die Ihre Widerstandskraft fördern.

Ihre MUT-MACHER
Walter Stuber und Dirk Eckart

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Mut zu regelmäßigen Pausen

Pausen

Machen Sie einen Break und haben den Mut zu regelmäßigen (Arbeits-) Pausen

Einen ganzen Arbeitstag lang durcharbeiten und höchstens eine kurze Kaffeepause einlegen? Das ist weder gesund noch produktiv. Pausen haben leider zu unrecht einen schlechten Ruf. Die einen halten sie für überflüssig, andere sogar für den Ausdruck purer Faulheit.

Viele Menschen kommen im hektischen Arbeitsalltag nicht mehr mit: SMS, E-Mail, virtuelle Blitzkommunikation über die halbe Weltkugel fordern ihre Aufmerksamkeit. Globalisierung, Facebook, Twitter, Instagram und Co verlangen regelmäßige Aktivitäten. Was zählt, ist nicht mehr das Herz, sondern die Hertz im PC.

In den letzten Jahrzehnten hat die Pause massiv unter der Beschleunigung der Arbeits- und Lebensverhältnisse gelitten. Und wenn mehr als ein Viertel der deutschen Arbeitnehmer die gesetzlich geregelte Pause ausfallen lässt, ist das sicher mehr als bedenklich.

Wir verraten Ihnen, wieso Sie ruhigen Gewissens regelmäßige Pausen machen sollten.

Die Kunst des Arbeitens liegt in der Pause

Regelmäßige Pausen sind wichtig, um konzentriert und produktiv arbeiten zu können. Wer keine Pause macht, begünstigt Fehler, arbeitet langsam und ist einem hohen Stresspegel ausgesetzt. Der Gesetzgeber sieht nach sechs Stunden Arbeitszeit eine Pause von 30 Minuten vor. Experten empfehlen jedoch eher, täglich mehrere kurze, aber intensive Pausen einzulegen. Nach etwa 60 bis 90 Minuten Arbeitszeit ist eine fünfminütige Pause sinnvoll, um konzentriert weiterarbeiten zu können.

Der Psychologe Peter Beer ist davon überzeugt, dass „die Kunst des Arbeitens in der Pause liegt.“

„Je besser die Pausengestaltung, umso produktiver und gesünder wird der Mensch, weil Kreativität, Leistungsbereitschaft und Ausgeglichenheit steigen.“

Pause mit der 55/5 Methode

Erinnern Sie sich noch an die Fünf-Minuten-Pause in der Schule? Experten sagen, dass es eine gute Sache ist, auch zwischendurch kleine Pausen zu machen. Sie empfehlen regemäßige Pausen mit der 55/5 Methode. Nach 55 Minuten Arbeitszeit legen Sie eine 5-Minuten-Pause ein, um zum Beispiel an die frische Luft zu gehen, zu meditieren, ein Glas Wasser zu trinken oder im Pausenraum mit den Kollegen zu plaudern. Oder Sie strecken sich und machen ein paar Dehnübungen. Tun Sie etwas, was Sie mögen und was Ihnen gute Laune macht. Verzichten Sie in dieser Zeit bitte auf das Surfen im Internet oder auf Gespräche am Telefon.

Die Multitasking-Lüge

Während noch vor wenigen Jahren Multitasking der ganze Stolz der Leistungsträger war und der Mangel an Pausen damit begründet wurde, dass man locker neben dem Erarbeiten einer Präsentation auch essen und entspannen kann, belegen mittlerweile Studien, dass Multitasking auf Dauer nicht funktioniert.

Gründliche Forschungen haben ergeben, dass die Spezies Homo sapiens eine großartige Leistung vollbringen kann: Sie kann exakt zwei Dinge gleichzeitig tun. Zwei! Nicht sieben!

Ein Mensch ist in der Lage, während eines Telefonates seinen Bonsai zu schneiden. Mehr geht leider nicht. Alles andere ist Schummelei.

Wer glaubt, im Multitasking Modus zu laufen, arbeitet in Wahrheit die nur scheinbar parallelen Aufgaben nacheinander ab. Wer sich permanent im vermeintlichen Multitasking Modus unterbrechen lässt und seine Aufmerksamkeit häufig breit streut, schwächt seine Fähigkeit zur Konzentration.

Workaholics sind erwiesenermaßen wenig leistungsfähig. Sie kompensieren ihre geringe Effektivität allein über die Dauer der Arbeit und über massiven Zeiteinsatz. Das weist der Neurowissenschaftler Gary Small von der University of California nach.

Zusammenfassend sagen seine Studien:

Wer sich mehr auf reaktive Aufmerksamkeit und weniger auf proaktive Aufmerksamkeit konzentriert, erlebt zu viel Fremdbestimmung.

Oder anders herum:

Wer sich stets auf eine Sache konzentriert, wird zunehmend selbstbestimmter.

Wer sich fokussiert, wird im Fokussieren mit der Zeit immer besser.

Tipps zum Kraft Tanken – eine gute Pause ist mehr, als nicht zu arbeiten.

1. Verlassen Sie den Arbeitsplatz.

Um einen freien Kopf zu bekommen, sollten Sie am besten auch Ihr Büro verlassen. Besonders Spazierengehen hilft, um wieder klare Gedanken fassen zu können. Bewegung wertet jede Pause auf.

2. Stoppen Sie das Grübeln

In Ihrer Auszeit sollten Sie nicht darüber nachdenken, welche Aufgaben Sie noch erledigen müssen. Stoppen Sie das Grübeln und denken Sie an etwas, das Ihnen schon in Gedanken Freude bereitet. Zum Beispiel an einen schönen Urlaub.

3. Essen Sie gesund

Wer Hunger hat, ist unkonzentriert und weniger leistungsfähig. Außerdem riskiert man Heißhungerattacken. Statt gesunder Lebensmittel werden wahllos ungesunde Süßigkeiten konsumiert. Leider oft mehr als gut für uns ist. Wer dagegen in seiner Pause in Ruhe und gesund isst, kommt besser durch den Tag.
Genießen Sie beim Mittagessen die Ruhe oder reden Sie mit Kollegen über alles, nur nicht über die Arbeit.

Gehören Sie auch zu denen, die einfach keine Zeit für Pausen haben? Dann sollten Sie JETZT umdenken, um Ihre Produktivität und Lebensqualität zu steigern. Wir wünschen Ihnen viele Augenblicke, in denen das Hier und Jetzt Ihre Aufmerksamkeit findet. Denn DA-sein können Sie nur in der Gegenwart. Sie ist der Maßstab für Ihr Leben. 

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Lachen ist gesund

Lachen

Lachen ist gesund: Mit guter Laune und Humor geht alles besser

Gehen die Deutschen wirklich zum Lachen in den Keller? Über diese Behauptung können wir doch nur lachen, oder? Und das sollten Sie auch tun! Denn nicht nur der Volksmund weiß, dass Lachen gesund ist, auch die Wissenschaft bestätigt es immer wieder.

Humorvolle Menschen sind im Beruf sowie im Privatleben angenehme Wegbegleiter. Denn gemeinsam zu lachen, tut einfach gut! Eine gute Stimmung ist nicht nur Basis für Lebensqualität, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für Ihren (beruflichen) Erfolg.

Lesen Sie in diesem Blog, wie Sie selbst und andere „gut Lachen“ haben.

Mit Heiterkeit geht alles besser

Lachforscher haben herausgefunden, dass 20 Sekunden Lachen den Körper mindestens genauso fordern wie drei Minuten joggen. Wenn Sie eine Minute lachen, sind Sie danach so erfrischt wie nach 45 Minuten Entspannungsübungen. Der Grund: Lachen trainiert den Körper, fördert die Herz-Kreislauf-Funktion und stärkt das Immunsystem. Für die Zeit des Lachens ist Ihr Körper in einem positiven Stresszustand. Das hält Sie frisch, macht Sie wach und entspannt.

Was genau passiert beim Lachen?

Vom Kopf bis zum Bauch werden beim Lachen circa 300 Muskeln angespannt, davon allein siebzehn im Gesicht. Das spüren Sie nach einem lustigen Abend, spätestens am nächsten Tag am Muskelkater in der Bauchregion. Da die Lunge zum Lachen viel Luft aufnimmt, gelangt viel Sauerstoff in die roten Blutkörperchen. Ihr schneller schlagendes Herz pumpt das sauerstoffreiche Blut durch Ihren Körper. Das aktiviert Ihren Organismus und regt den Stoffwechsel an.

Wie Sie Ihre Laune mit einfachen Mitteln bewusst verbessern können

Möglicherweise fragen Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Stimmung positiv beeinflussen können, auch wenn nicht alles glatt läuft? Folgende Tipps mögen auf den ersten Blick trivial und selbstverständlich erscheinen: Trotzdem beherzigen viele Menschen sie nicht, vor allem, wenn sie gerade stark belastet sind.

  • Genießen Sie den Augenblick. Kosten Sie Momente der Heiterkeit aus, wann immer sie eintreten.
  • Gönnen Sie auch kleinen Glücksmomenten Beachtung. Schenken Sie den positiven Augenblicken, die Ihnen Freude bereiten und die Sie nicht missen möchten, wieder mehr Beachtung: zum Beispiel dem freundlichen „Guten Morgen“ einer Kollegin oder eines Kollegen, dem Cappuccino auf Ihrem Schreibtisch, den erholsamen Minuten in der Mittagspause auf einer sonnigen Parkbank.
  • Beschäftigen Sie sich häufiger mit Dingen, von denen Sie wissen, dass sie Sie zum Lachen bringen. Suchen Sie bewusst Kontakt zu gut gelaunten Menschen.
  • Sägen sie keine Sägespäne – Grübeln Sie weniger. Wenn es im Augenblick für ein Problem keine Lösung gibt, dann hat es keinen Sinn, sich ständig damit zu beschäftigen. Bündeln Sie Ihre Kräfte dann für andere Aufgaben.
  • Machen Sie nicht alles mit sich selbst aus. Holen Sie sich emotionale Unterstützung. Sprechen Sie mit Freunden oder einer vertrauten Person über Ihre Probleme. Oft ergeben sich im Gespräch Lösungswege, an die Sie vorher nicht gedacht haben

Mit Humor zu mehr Lebensqualität

Haben Sie heute schon gelacht oder wenigstens gelächelt? Wenn nicht, sollten Sie es unbedingt nachholen. Lachen ist ein jederzeit verfügbares, rezeptfreies Mittel, mit dem Sie sich ohne Nebenwirkungen zu mehr Lebensqualität verhelfen können.

Wir wünschen Ihnen viele humorvolle Begegnungen, die Ihnen entspannte und wohltuende Lebensfreude schenken.

Ihre MUT-Macher

Dirk Eckart und Walter Stuber

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Berufseinstieg: So klappt der erste Tag im neuen Job

Egal, ob Sie Ihren Job wechseln oder frisch in das Berufsleben einsteigen: Mit dem Start in einen neuen Job beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Der erste Tag ist für viele wie der erste Schultag, nur ohne Schultüte. Haben Sie Vorfreude und Motivation und kennen vielleicht auch Nervosität vor dem Unbekannten? Wie der erste Arbeitstag zum Erfolg wird, erfahren Sie hier. 

Erster Arbeitstag: Machen Sie einen überzeugenden ersten Eindruck 

Wer einen neuen Job beginnt, kommt in ein komplett anderes Umfeld. Alles ist neu und ungewohnt. Durch das Vorstellungsgespräch kennen Sie zumindest schon mal den Chef und vielleicht einen Kollegen. Viele Kollegen und Vorgesetzte sehen Sie jedoch zum ersten Mal und es gilt, sich gegenseitig kennenzulernen. Dabei spielt der erste Eindruck immer eine große Rolle. 

3 wichtige Tipps: 

  • Betrachten Sie den ersten Tag als Kennenlernen von Arbeitsplatz und den neuen Kollegen. 
  • Zeigen Sie sich engagiert und interessiert. 
  • Achten Sie auf pünktliches Erscheinen und ein gepflegtes Aussehen   

Kollegen kennenlernen: Freundlichkeit ist das Zauberwort 

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!“ Darum ist Ihr Verhalten in den ersten Tagen entscheidend für Ihre Zukunft. Der erste Arbeitstag dient nicht dazu, neue Ideen und Methoden einzuführen. Versuchen Sie erstmal, Ihre Kollegen kennenzulernen, merken Sie sich die Namen und verhalten Sie sich zuvorkommend und höflich.  

Eigentlich sind folgende Hinweise selbstverständlich, doch erleben wir regelmäßig, dass es gut ist, an höfliche Umgangsformen zu erinnern: Verzichten Sie aufs Kaugummikauen, stellen Sie Ihr Handy aus, versenden Sie keine SMS während der Arbeitszeit. E-Mails lesen und oder beantworten, die nichts mit dem Job zu tun haben, sind ebenfalls tabu.  

Sympathisches Auftreten: Zeigen Sie zurückhaltendes Interesse 

Als neue Mitarbeiterin oder Mitarbeiter gilt es zunächst, sich ins Unternehmen einzufügen und die Arbeitsabläufe zu verstehen. Zeigen Sie sich neugierig und motiviert, aber bitte nicht besserwisserisch. Sie müssen keine Scheu haben, organisatorische Dinge zu erfragen. Ihre ersten Arbeitswochen dienen dazu, das Unternehmen kennenzulernen und sich mit den neuen Arbeitsabläufen vertraut zu machen. 

Gerade wenn Menschen nervös sind, plappern sie einfach drauflos, um nur ja keine Gesprächspause entstehen zu lassen. Besonders für diese gilt: Schalten Sie einen Gang zurück. 

Absolut tabu sind Lästereien über die ehemalige Firma oder frühere Kollegen.  

Pünktlichkeit und eine angemessene Erscheinung sind das A und O 

Um am ersten Arbeitstag direkt einen positiven Eindruck zu hinterlassen, sollten Sie auf jeden Fall pünktlich erscheinen. Damit signalisieren Sie, dass man sich auf Sie verlassen kann. Im Idealfall sind Sie fünf bis zehn Minuten vor Arbeitsbeginn vor Ort. Übertreiben Sie es jedoch auch nicht. Wer schon eine Stunde vorher anwesend ist, setzt Kollegen unter Stress. 

Je nach Branche und Beruf kann Ihre Kleidung und Erscheinung unterschiedlich ausfallen. Gerade wenn Sie nicht wissen, welches Erscheinungsbild angemessen ist, sollten Sie sich nicht zu lässig kleiden. Anpassen können Sie sich später immer noch.  

Teamarbeit wird bei uns großgeschrieben: Wir suchen Menschen mit Leidenschaft 

Menschen, die Spaß an der Arbeit haben, sind auf jeden Fall leistungsfähiger und kreativer. Dafür ist ein Betriebsklima notwendig, in dem Mitarbeiter sich wohlfühlen und gemeinsam mit ihren Kollegen lachen können. Wir sind ein Team mit unterschiedlichen Qualifikationen, Nationalitäten, Fertigkeiten und Fähigkeiten, das in seiner Unterschiedlichkeit große Chancen sieht. Wir sind Ausbildungsbetrieb und werden auch in diesem Jahr 6 Schulabgängern die Chance einer Ausbildung zum Gerüstbauer bieten. Wir freuen uns auf junge Talente, die unser Team mit ihren Ideen und ihrer Energie bereichern. Suchen Sie eine neue Herausforderung? Oder möchten Sie unser Team mit Ihren Stärken ergänzen? Dann finden Sie hier unsere aktuellen Stellenangebote: 

So klappt der erste Tag im neuen Job
So klappt der erste Tag im neuen Job

Zu guter Letzt: Bleiben Sie sich treu 

Gerade weil in den ersten Wochen viel Neues auf Sie zukommt, ist es besonders wichtig, konzentriert zu arbeiten, die neuen Informationen gut aufzunehmen und zu verarbeiten. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich selbst treu bleiben und nicht versuchen, aus Angst vor Ablehnung eine Rolle einzunehmen, die nicht Ihrer Persönlichkeit entspricht.  

Gegen die Nervosität beim Jobantritt rüsten Sie sich am besten mit einer guten Vorbereitung. Dazu gehört vor allem eine selbstbewusste Körperhaltung: Richten Sie sich auf, halten Sie die Schultern gerade, stehen Sie mit beiden Füßen auf dem Boden. Üben Sie diese Haltung ruhig zu Hause vor dem Spiegel. 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den neuen Job, jede Menge Vorfreude auf interessante Erfahrungen und eine große Portion Mut, wenn Veränderungen auf Sie warten. 

Bleiben Sie sich treu! 

Ihre MUT-Macher 

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Glücklich bleiben: Mut zum Glücklichsein

Glücklich bleiben: Mut zum Glücklichsein

Ach du meine Güte – schon wieder Glück? Reicht es nicht, ständig und überall Empfehlungen für ein gesundheitsbewusstes Leben zu bekommen? Kann man denn überhaupt dauerhaft glücklich sein? Was soll das ständige Gerede über das Glück? Glück hat man – oder eben nicht. Vielleicht passiert es einfach so, kann ja sein. Man kann zumindest immer noch hoffen. Jedenfalls baucht man sich nicht darum zu kümmern, außer vielleicht ab und zu einen Lottoschein auszufüllen.

Oder sollen wir jetzt alle in die Gegend um Hamburg ziehen, weil – laut Glücksatlas der Deutschen Post – dort die glücklichsten Menschen leben? Oder wir gehen gleich nach Bhutan, in das Himalaya Königreich, möglichst weit weg: Da gibt es keine Arbeitslosigkeit und Platz hat es auch. Und vor allem: Glück als „Bruttoinlandsglück“ ist dort Staatsziel und in der Verfassung verankert, da kann ja gar nichts mehr schiefgehen.

Einmal voll und ganz glücklich sein – eine schöne Vorstellung und vielleicht sogar das Lebensziel schlechthin! Andererseits: Was haben wir eigentlich davon? Liegt es nicht in der Natur des Menschen, stets mehr zu wollen und nie rundum zufrieden zu sein?

Glück fängt bei jedem selbst an

Es stimmt zwar, dass unser Leben niemals ein Dauer-Glückszustand sein kann, weil wir uns beispielsweise an alles gewöhnen, was von Dauer ist, und deshalb unsere Zufriedenheit irgendwann nicht mehr als solche wahrnehmen würden. Außerdem fühlen sich viele Menschen leer, wenn sie ein Ziel erreicht haben. Trotzdem gibt es so einiges, was wir tun können, um uns ein grundlegendes Glücksgefühl zu bewahren, wenn wir es einmal gefunden haben. Denn Glück ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag von neuem treffen dürfen.

Glücklich bleiben: Diese Übungen können dabei helfen.

Manchmal kosten tägliche Routinen nur einen Moment. Doch genau dieser Moment kann den Unterschied machen zwischen „Mein Leben ist total anstrengend und bescheuert.“ und „Mein Leben ist zwar manchmal hart, aber trotz allem ein schönes Geschenk.“ Machen Sie möglichst jeden Tag kleine Glücks-Übungen – unabhängig davon, ob Sie sie gerade nötig haben oder nicht.

Finden Sie Ihre tägliche Glücksroutine

Sie können zum Beispiel…

  • jeden Tag drei Dinge aufschreiben, für die Sie dankbar sind,
  • sich an besondere Erfolge erinnern,
  • sich auf schöne Perspektiven konzentrieren – zum Bespiel auf Menschen, mit denen Sie gerne zusammen sind und die sie in nächster Zeit treffen.

Bringen Sie kleine Glücksmomente groß raus

Haben Sie gerade eine glückliche Phase in Ihrem Leben? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, sich über all die kleinen Dinge zu freuen, die Sie immer haben. Freuen Sie sich über den Luxus, zwischen Vollmilch- und Zartbitterschokolade wählen zu können oder in einer schönen Wohnung zu leben, die Sie liebevoll eingerichtet haben. Und natürlich über die Luft zum Atmen und die schöne Natur, die jeden Tag kostenlos für Sie da ist.

Denn wenn Sie lernen, die kleinen Dinge, die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten des Lebens, mit dankbaren Augen zu sehen, ist Ihr Gehirn auch in schwierigen Zeiten eher in der Lage, nach schönen Gelegenheiten zu suchen.

Glück hängt nicht von äußeren Umständen ab, sondern von der inneren Einstellung.

Lebensglück hängt häufig von dem ab, was wir tun oder nicht tun, was wir lernen, welche Schlüsse wir aus unseren Erfahrungen ziehen. Doch eines gilt für alle: Glück fängt bei jedem selbst an. Es ist weniger zufällig – hier wird der Zufall eher maßlos überschätzt. Ihre eigene Einstellung ist wesentlich bedeutsamer.

Samuel Koch, seit seinem Unfall in der Fernsehsendung „Wetten das?“ im Jahre 2011 ein querschnittsgelähmter Mann, sagt dazu: „Man kann auf allen Ebenen klagen. Und man kann auf allen Ebenen glücklich sein.“

Wir wünschen Ihnen viele Momente, in denen das Glück überschäumt.

Ihre

MUT-Macher.

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Mut zur Veränderung

Veränderung

Mut zur Veränderung: Auf zu neuen Ufern

Loslassen und losgehen sind die beiden wichtigen Worte, die das Leben so viel leichter machen können und doch gleichzeitig auch die beiden Fähigkeiten, die uns meist so schwerfallen, wenn wir sie tatsächlich ausüben wollen. Denn, je älter wir werden, desto weniger risikobereit sind wir, heißt es. Sind wir früher mit dem Fahrrad den steilen Berg hinuntergesaust, so halten wir heute die Bremsen fest angezogen. Die hohen Bäume der Kindheit sind auch längst keine Klettertour mehr wert. Ob im Job, in einer Beziehung oder nur im Alltag – aktiv Veränderungen zu wagen, ist oft nicht einfach. Doch es lohnt sich, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn Sie hoffnungsvoll Veränderungen in Angriff nehmen wollen.

Wir wünschen uns, dass dieser Blog Ihnen Mut schenkt, unbefriedigende Situationen unerschrocken zu ändern oder zu verbessern.

Mut wurde schon immer belohnt!

Die Angst vor dem Unbekannten kennt wohl jeder – der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Deshalb halten wir manchmal an Situationen oder Beziehungen fest, die uns nicht mehr
guttun .

Allerdings kann uns die Furcht vor dem Unbekannten in unserer Entwicklung zurückwerfen. Der Drang, lieber im Vertrauten zu bleiben, ist tief in uns verankert und es fordert einiges an Überwindung, dem zu entgehen.

Treten wir auf der Stelle, spüren wir, dass unser Leben nicht mehr richtig im Fluss ist. Nur wenn wir loslassen, können wir weitergehen und neue Erfahrungen machen – und manchmal auch bessere als in der Vergangenheit. Häufig vergessen wir, dass meist nur mit Risiko und Mut Neues erreicht werden kann. Denn lösen wir uns nicht von dem Alten, wird niemals Platz für die großen Abenteuer des Lebens vorhanden sein. Mut zum Risiko und das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten eröffnen viele Chancen und ungeahnte Möglichkeiten.

Mutige Menschen lassen sich nicht aufhalten

Vielleicht haben Sie mit verschiedenen Menschen in Ihrem Umfeld über Ihre Ideen gesprochen und fragende Blicke geerntet? Blicke, die wohlmöglich sagen:

„In welcher Krise steckst Du den jetzt schon wieder?!“

„Warum willst Du überhaupt was verändern? Sei doch mal zufrieden mit dem, was Du bist.“

„Wie soll das denn funktionieren?“

Tipp:

Sagen Sie sich:

„Mut ist, wenn Du es trotzdem machst! Lass Dich nicht beirren. Weder von den eigenen Bedenken – noch von den Zweifeln anderer.“

Das ist nicht einfach, aber möglich!

Raus aus der Komfortzone: Mut zur Veränderung beginnt im Tun

Mut zur Veränderung gewinnen Sie, wenn Sie NEIN zu Dingen sagen, die nicht mehr zu Ihnen passen und JA zu allem, was sich gut und stimmig anfühlt. Wenn Sie sich auf den Weg machen, dann müssen Sie raus aus der Komfortzone. So geht’s:

1. Nehmen Sie Horrorszenarien den Wind aus den Segeln!

Seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst: Was kann denn schon großartig passieren, wenn Sie einen Schritt aus der Komfortzone wagen? Wenn eine Veränderung im Nachhinein doch nicht das Beste war, dann lernen Sie daraus und machen Sie es beim nächsten Mal anders. Sie werden schnell erkennen, dass die meisten Bedrohungen kleiner sind, als Ihr Gehirn annimmt.

2. Veränderungen brauchen Zeit und Kraft – finden Sie ein angemessenes Tempo

Mut zu gewinnen, funktioniert nicht mit der Brechstange. Belastende Situationen sind gerne übermächtige Energiefresser. Genau deshalb sollten Sie Ihre Energiereserven nutzen, um ein Problem anzupacken und etwas zu verändern. Das passiert nicht von heute auf morgen, aber wenn Sie dranbleiben, schaffen Sie mehr, als Sie glauben:

Hilfreiche Fragen:
Welchen Schritt trauen Sie sich jetzt zu?
In welchem Tempo können Sie Ihren Zielen näherkommen?

3. Nicht denken – MACHEN!

Fangen Sie mit kleinen Entscheidungen an – Sie müssen ja nicht sofort Ihren Job kündigen. Probieren Sie einfach mal was aus. „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“, sagte Bertolt Brecht. Das passt sehr zu unserem Thema. Fangen Sie – am besten heute schon an, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

Machen Sie heute den ersten Schritt. Ihr Mut und Ihre Beständigkeit werden Sie Ihren Zielen näherbringen. Bleiben Sie dran – es lohnt sich.

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Mut zur Verletzlichkeit

Verletzlichkeit

Mut zur Verletzlichkeit

Wir leben in unsicheren Zeiten und müssen lernen, damit umzugehen. Die Corona-Krise wird uns auch noch die kommenden Wochen beschäftigen. Tagesabläufe verändern sich und es stehen viele Fragen im Raum.

Nicht zu wissen, wie es weitergeht, andere um Hilfe bitten zu müssen oder sich schwach fühlen und darüber reden, ist für viele Menschen unerträglich. Sie beißen sich lieber auf die Zunge als zuzugeben, dass sie Hilfe benötigen. Denn sie haben bereits als kleines Kind gelernt, dass Jammern keine Option sei und man immer weiterzukämpfen habe. Deshalb strampeln sie sich verzweifelt ab, um zu beweisen, dass sie prima zurechtkommen. Sie inszenieren eine perfekte Show, bauen eine Fassade auf, nur um den Schein eines vollkommenen Lebens zu wahren.

Verletzlichkeit ist der Kitt, der Beziehungen zusammenhält

Wir alle sind verletzbare Wesen: körperlich und seelisch. Die US-amerikanische Sozialforscherin Brené Brown hat in jahrelanger Forschungsarbeitherausgefunden, dass Menschen, die sich trauen, ihre schwachen und verletzlichen Seiten zu zeigen, ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen. Ihre wissenschaftlichen Interviews mit Hunderten Frauen und Männern dienten ursprünglich dem Ziel, mehr über zwischenmenschliche Beziehungen zu erfahren. Denn die Verbundenheit mit anderen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen und gilt als Voraussetzung für ein glückliches Leben.

In ihren Studien beobachtete sie fasziniert, wie sich die Befragten in zwei große Gruppen einteilen ließen. Die einen besaßen ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl und fühlten sich auf positive Weise mit anderen Menschen verbunden. Die anderen hatten große Schwierigkeiten, sich auf andere Menschen einzulassen. Wer sich offen mit den eigenen Ängsten auseinandersetzt, berührt auch andere. Wer glaubt, keine Zuwendung und Nähe zu verdienen, hat auch Angst, Beziehungen einzugehen. Davon ist Brené Brown überzeugt.

Es zeugt von Mut, seine Verletzlichkeit zu zeigen

Menschen, die sich mit anderen verbunden fühlen, haben ein stabiles Selbstwertgefühl.

Was unterscheidet eigentlich diejenigen, die weniger von der Angst vor Beziehungen geplagt werden von anderen? Wodurch genau fühlen sie sich auf positive Art mit anderen verbunden?

Menschen, die sich mit anderen verbunden fühlen,

  • scheuen sich nicht, ehrlich zu sein und zuzugeben, dass sie alles andere als perfekt sind
  • empfinden Mitgefühl nicht nur für andere, sondern zunächst mit sich selbst
  • haben keine Angst, authentisch zu sein und verabschieden sich von Perfektion
  • haben den Mut, sich verletzlich zu zeigen, obwohl es ihnen schwerfällt.

Haben Sie Mut, um Hilfe zu bitten, wenn Sie nicht klarkommen!

Möglicherweise folgen Sie dem verbreiteten Idealbild, dass erfolgreiche Menschen niemals schwach sein dürfen. Oder Sie können nicht um Hilfe bitten, weil Sie glauben, dadurch Schwäche zu zeigen. Dann können Sie jetzt sofort damit beginnen, sich von diesen Vorstellungen zu verabschieden. Doch Vorsicht: Das ist hartes Stück Arbeit und erfordert Mut und Geduld.

Wenn Ihnen das schwer fällt, erinnern Sie sich bitte daran, dass Sie sich im Übungsmodus befinden. Wenn große Veränderungen allzu schwierig erscheinen, ist es besonders wichtig, mit kleinen Schritten zu beginnen. Also lassen Sie uns wieder lernen, um Hilfe zu bitten und Hilfe anzubieten. Sammeln Sie kleine Momente, die Sie mit anderen teilen.

Verletzlich zu leben, wird immer eine Herausforderung sein

Verletzlich zu leben, bedeutet keineswegs, sich unbedacht schwierigen Lebenssituationen auszusetzten. Es geht vielmehr darum, den Mut zu haben, sich dort zu zeigen, wo Sie mit Berechtigung hoffen können, ernstgenommen zu werden. Fangen Sie HEUTE an! Melden Sie sich bzw. fragen nach, wenn Sie mit einer Situation oder einer Aufgabe nicht zurechtkommen oder etwas nicht verstehen.

Wir wünschen Ihnen Gesprächspartner, bei denen Sie sich so fühlen dürfen, wie Sie sind. Das tut gut und bringt einander näher. Zudem macht es offen für neue Erfahrungen, andere Wege und unerwartete Sichtweisen.

Nutzen Sie die Chance, nicht immer stark sein zu müssen. Wir wünschen Ihnen eine ehrliche Krisenkompetenz, also die Fähigkeit, Ihre Verletzlichkeit ernst zu nehmen und auch zu zeigen.

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Umgang mit Kollegen

Mut zu klaren Worten: Humorvolle Gedanken zum Umgang mit schwierigen Persönlichkeiten/Kollegen

Acht Stunden pro Tag, fünf Tage die Woche, macht insgesamt 160 Stunden im Monat und 1920 Stunden im Jahr. Soviel Zeit verbringen die meisten Menschen durchschnittlich mit ihren Kollegen am Arbeitsplatz. Eine Menge Zeit in einer Zweckgemeinschaft, die oft Spaß macht, herzliche Freundschaften hervorbringt, doch manches Mal dafür sorgt, dass es „im Karton knallt“. Leider können wir uns unsere Kollegen nicht aussuchen. Aber wir können lernen, mit nervigen Mitmenschen umzugehen, damit sie uns nicht den Tag verderben.

Der Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern ist eine Herausforderung, die jeder hin und wieder meistern muss. Wie verhindern Sie Überreaktionen und wie gelingt eine wertschätzende Kommunikation gerade in schwierigen Situationen? Wir geben Ihnen heute Tipps aus unserem Unternehmeralltag.

Wenn der Kollege „Sprücheklopfer“ mit coolen Sprüchen um sich schmeißt

Was können Sie gegen die Macken Ihrer Kollegen unternehmen, ohne den kollegialen Frieden auf Dauer zu gefährden? Besserwisser, Nörgler, Faulenzer… Wohl jeder von uns hatte in seinem Job schon mal mit einem nervigen Kollegen zu tun.

Oder kennen Sie „Silver-Surfer“, die mit coolen Sprüchen um sich schmeißen und meinen, damit Eindruck schinden zu können? Ein paar Beispiele: Plötzlich und unerwartet kommen Vorgesetzte mit dem „Schlepptop“ zur Arbeit und grüßen locker und entspannt mit „Hallöchen“. „Das performt nicht“, „Supi!“ oder „Zum Bleistift“ sind drei weitere vermeintlich lustige Sprüche, die im Büro aber nur kaum jemand lustig findet. Über „schön, dass du noch dableiben darfst!“, freut sich auch keiner. Das Arbeitsleben könnte also so schön sein, ohne diese überflüssigen Sprüche. Das muss mal gesagt werden.

Jedes Team bietet die Chance zur Persönlichkeitsentwicklung

Leider haben wir im Berufsalltag nicht die Möglichkeit, uns nur die Kollegen auszusuchen, mit denen wir auch nach Feierabend noch ein Bier trinken gehen wollen. Es gibt Menschen, die wir am liebsten nur von hinten sehen. Oder noch besser: gar nicht.

Die Aussagen, „Ja bin ich hier im Affenstall?, oder „Laut gebrüllt, Löwe“, „Schon wieder ein Froschkonzert- nur Gequake“ erlauben den Gedanken, dass Teamarbeit vergleichbar mit einem Zoo ist. Jedes Tier benötigt andere Lebensumstände, intensive Pflege und gutes Futter. Denken Sie bitte daran, dass Sie auch eines dieser manchmal seltsamen und herausfordernden „gackernden Hühner“ oder ein „brüllender Löwe“ sind.

Wenn völlig unterschiedliche Typen zusammenarbeiten, prallen Mentalitäten aufeinander. Das kann schon mal extrem anstrengend sein, aber auch die Möglichkeit bieten, für sich selbst etwas zu lernen.

LOCKER BLEIBEN und bis Zehn zählen – Mord ist keine Lösung

Der wichtigste und schwierigste Grundsatz im Umgang mit herausfordernden Kollegen lautet cool bleiben- und sachlich. Solange Sie noch Herr über Ihre Emotionen sind, empfehlen wir Ihnen tatsächlich eine sehr alte Weisheit: „Zähle bis 10 und die Welt sieht anders aus.“ Wahrscheinlich wird Ihnen im Anschluss die Erkenntnis geschenkt, dass Sie die nervige Situation ja nicht persönlich nehmen müssen. Nach tiefem und entspannten Durchatmen, können sie wahrscheinlich lockerer mit der Situation umgehen.

Distanz schaffen – Ablenkung schenkt Klarheit

Ist die Situation festgefahren und Ihre momentane Gefühlslage droht zu eskalieren, hilft nur noch Distanz. Treten Sie besser vor den Mülleimer auf der Toilette, als vor das Schienbein eines schwierigen Menschen. Schaffen Sie sich Rituale, die Ihnen helfen, sich zu reflektieren, bevor Ihnen möglicherweise der Kragen platzt.

Wenn es möglich ist, schaffen Sie eine räumliche Distanz und gehen an die frische Luft. Dann geben Sie Ihren Gedanken ein Thema, das mit meiner aktuellen Situation nichts zu tun hat. Denn wenn Sie sich mit einem anderen Thema beschäftigen, kann Ihr Gehirn nicht gleichzeitig an die nervige Situation denken. Das hilft, ist aber leider nicht immer möglich.

Respekt schafft die Basis für gute Zusammenarbeit

Sie brauchen hin und wieder innere und äußere Distanz, wenn Ihnen respektvolle Beziehungen wichtig sind. Denn nur Respekt schafft die Basis für eine gute und kollegiale Beziehung und vielleicht gelingt dadurch ein angenehmes Miteinander im Arbeitsalltag. Klingt gut, oder nicht?

Kein Mensch muss so sein, wie Sie ihn haben wollen. Genauso ist es nicht Ihre Aufgabe, so zu sein, wie es andere von Ihnen erwarten. Am besten akzeptieren Sie, dass jeder Mensch mit seinen Macken und Eigenarten respektiert werden möchte.

Trauen Sie sich, in schwierigen Situationen auf Menschen zuzugehen und starten den Versuch einer Klärung. Dafür brauchen Sie Mut und die Erkenntnis, dass nicht immer alles gut, aber Vieles besser werden kann.

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Warum Spenden glücklich macht

Warum Spenden glücklich macht: Es gibt viele gute Gründe, anderen Menschen Aufmerksamkeit zu schenken

Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Albert Schweitzer

In diesem Zitat liegt eine Wahrheit, der wir zustimmen und die uns in Verantwortung führt. Warum ist es uns wichtig, uns sozial in diversen Projekten zu engagieren? Ganz einfach: weil wir neben unseren Familien auch anderen Menschen eine Freude machen wollen und deshalb gerne soziale Projekte unterstützen.

Zweifelsohne kann man auch mit der Einstellung leben, dass jeder Mensch selbst für sein Glück verantwortlich ist. Doch was wäre das für ein trauriges Leben? Anderen Menschen zu helfen, ist für das Team der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH eine der Grundlagen, die das Leben in der Gesellschaft lebenswert machen. Soziale Verantwortung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Unser Engagement zeigt uns, dass man immer etwas tun kann.  

In Zeiten wachsender sozialer Ungerechtigkeit setzen wir Zeichen der Mitmenschlichkeit  

Helfen und Schenken machen uns glücklich. Dadurch fühlen wir uns mit anderen Menschen verbunden. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir Menschen in sozialen Projekten unterstützt, um mit kleinen und großen Spenden einen Funken Hoffnung in ihr Leben zu sprühen.  

Die leuchtend bunt bemalten Nistkästen im Empfangsbereich der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH sind nicht zu übersehen. Die außergewöhnlichen Spendenboxen geben Mitarbeitern, Besuchern und Kunden die Gelegenheit, mit kleinen und großen Beträgen Menschen in Notlagen und engagierte Institutionen tatkräftig zu unterstützen. 

Wir feiern die Helden des Alltags 

Seit 2017 pflegen wir die Tradition, am letzten Arbeitstag des Jahres die Nistkästen zu öffnen und deren klimpernden Inhalt zu zählen. Da freuen wir uns natürlich auch über jeden „Scheinwerfer“. Unsere Mitarbeiter sind Paten für verschiedene einzelne Projekte und sorgen dafür, dass das Geld in der Region sinnvoll zum Einsatz kommt.  

Insgesamt 980 Euro wurden an den Roßweiner Sportverein, das Kinderhaus Gärtitz, den Förderverein der Lernförderschule Albert Schweitzer, das Kinderhospiz Bärenherz und für die Doman-Therapie von  Josefine Stuber weitergegeben. 

Wir werden mit unseren Aktionen nicht die ganze Welt verändern, aber in jedem Fall ein kleines bisschen besser machen. Lassen Sie sich einladen, gemeinsam mit uns Gutes zu tun, um das eigene Glück mit anderen zu teilen und dadurch zu mehren. Denn auch in 2020 werden die bunten Häuschen in unserem Empfangsbereich dankbar Ihre Spenden entgegennehmen.