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Berufseinstieg: So klappt der erste Tag im neuen Job

Egal, ob Sie Ihren Job wechseln oder frisch in das Berufsleben einsteigen: Mit dem Start in einen neuen Job beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Der erste Tag ist für viele wie der erste Schultag, nur ohne Schultüte. Haben Sie Vorfreude und Motivation und kennen vielleicht auch Nervosität vor dem Unbekannten? Wie der erste Arbeitstag zum Erfolg wird, erfahren Sie hier. 

Erster Arbeitstag: Machen Sie einen überzeugenden ersten Eindruck 

Wer einen neuen Job beginnt, kommt in ein komplett anderes Umfeld. Alles ist neu und ungewohnt. Durch das Vorstellungsgespräch kennen Sie zumindest schon mal den Chef und vielleicht einen Kollegen. Viele Kollegen und Vorgesetzte sehen Sie jedoch zum ersten Mal und es gilt, sich gegenseitig kennenzulernen. Dabei spielt der erste Eindruck immer eine große Rolle. 

3 wichtige Tipps: 

  • Betrachten Sie den ersten Tag als Kennenlernen von Arbeitsplatz und den neuen Kollegen. 
  • Zeigen Sie sich engagiert und interessiert. 
  • Achten Sie auf pünktliches Erscheinen und ein gepflegtes Aussehen   

Kollegen kennenlernen: Freundlichkeit ist das Zauberwort 

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!“ Darum ist Ihr Verhalten in den ersten Tagen entscheidend für Ihre Zukunft. Der erste Arbeitstag dient nicht dazu, neue Ideen und Methoden einzuführen. Versuchen Sie erstmal, Ihre Kollegen kennenzulernen, merken Sie sich die Namen und verhalten Sie sich zuvorkommend und höflich.  

Eigentlich sind folgende Hinweise selbstverständlich, doch erleben wir regelmäßig, dass es gut ist, an höfliche Umgangsformen zu erinnern: Verzichten Sie aufs Kaugummikauen, stellen Sie Ihr Handy aus, versenden Sie keine SMS während der Arbeitszeit. E-Mails lesen und oder beantworten, die nichts mit dem Job zu tun haben, sind ebenfalls tabu.  

Sympathisches Auftreten: Zeigen Sie zurückhaltendes Interesse 

Als neue Mitarbeiterin oder Mitarbeiter gilt es zunächst, sich ins Unternehmen einzufügen und die Arbeitsabläufe zu verstehen. Zeigen Sie sich neugierig und motiviert, aber bitte nicht besserwisserisch. Sie müssen keine Scheu haben, organisatorische Dinge zu erfragen. Ihre ersten Arbeitswochen dienen dazu, das Unternehmen kennenzulernen und sich mit den neuen Arbeitsabläufen vertraut zu machen. 

Gerade wenn Menschen nervös sind, plappern sie einfach drauflos, um nur ja keine Gesprächspause entstehen zu lassen. Besonders für diese gilt: Schalten Sie einen Gang zurück. 

Absolut tabu sind Lästereien über die ehemalige Firma oder frühere Kollegen.  

Pünktlichkeit und eine angemessene Erscheinung sind das A und O 

Um am ersten Arbeitstag direkt einen positiven Eindruck zu hinterlassen, sollten Sie auf jeden Fall pünktlich erscheinen. Damit signalisieren Sie, dass man sich auf Sie verlassen kann. Im Idealfall sind Sie fünf bis zehn Minuten vor Arbeitsbeginn vor Ort. Übertreiben Sie es jedoch auch nicht. Wer schon eine Stunde vorher anwesend ist, setzt Kollegen unter Stress. 

Je nach Branche und Beruf kann Ihre Kleidung und Erscheinung unterschiedlich ausfallen. Gerade wenn Sie nicht wissen, welches Erscheinungsbild angemessen ist, sollten Sie sich nicht zu lässig kleiden. Anpassen können Sie sich später immer noch.  

Teamarbeit wird bei uns großgeschrieben: Wir suchen Menschen mit Leidenschaft 

Menschen, die Spaß an der Arbeit haben, sind auf jeden Fall leistungsfähiger und kreativer. Dafür ist ein Betriebsklima notwendig, in dem Mitarbeiter sich wohlfühlen und gemeinsam mit ihren Kollegen lachen können. Wir sind ein Team mit unterschiedlichen Qualifikationen, Nationalitäten, Fertigkeiten und Fähigkeiten, das in seiner Unterschiedlichkeit große Chancen sieht. Wir sind Ausbildungsbetrieb und werden auch in diesem Jahr 6 Schulabgängern die Chance einer Ausbildung zum Gerüstbauer bieten. Wir freuen uns auf junge Talente, die unser Team mit ihren Ideen und ihrer Energie bereichern. Suchen Sie eine neue Herausforderung? Oder möchten Sie unser Team mit Ihren Stärken ergänzen? Dann finden Sie hier unsere aktuellen Stellenangebote: 

So klappt der erste Tag im neuen Job
So klappt der erste Tag im neuen Job

Zu guter Letzt: Bleiben Sie sich treu 

Gerade weil in den ersten Wochen viel Neues auf Sie zukommt, ist es besonders wichtig, konzentriert zu arbeiten, die neuen Informationen gut aufzunehmen und zu verarbeiten. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich selbst treu bleiben und nicht versuchen, aus Angst vor Ablehnung eine Rolle einzunehmen, die nicht Ihrer Persönlichkeit entspricht.  

Gegen die Nervosität beim Jobantritt rüsten Sie sich am besten mit einer guten Vorbereitung. Dazu gehört vor allem eine selbstbewusste Körperhaltung: Richten Sie sich auf, halten Sie die Schultern gerade, stehen Sie mit beiden Füßen auf dem Boden. Üben Sie diese Haltung ruhig zu Hause vor dem Spiegel. 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den neuen Job, jede Menge Vorfreude auf interessante Erfahrungen und eine große Portion Mut, wenn Veränderungen auf Sie warten. 

Bleiben Sie sich treu! 

Ihre MUT-Macher 

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Glücklich bleiben: Mut zum Glücklichsein

Glücklich bleiben: Mut zum Glücklichsein

Ach du meine Güte – schon wieder Glück? Reicht es nicht, ständig und überall Empfehlungen für ein gesundheitsbewusstes Leben zu bekommen? Kann man denn überhaupt dauerhaft glücklich sein? Was soll das ständige Gerede über das Glück? Glück hat man – oder eben nicht. Vielleicht passiert es einfach so, kann ja sein. Man kann zumindest immer noch hoffen. Jedenfalls baucht man sich nicht darum zu kümmern, außer vielleicht ab und zu einen Lottoschein auszufüllen.

Oder sollen wir jetzt alle in die Gegend um Hamburg ziehen, weil – laut Glücksatlas der Deutschen Post – dort die glücklichsten Menschen leben? Oder wir gehen gleich nach Bhutan, in das Himalaya Königreich, möglichst weit weg: Da gibt es keine Arbeitslosigkeit und Platz hat es auch. Und vor allem: Glück als „Bruttoinlandsglück“ ist dort Staatsziel und in der Verfassung verankert, da kann ja gar nichts mehr schiefgehen.

Einmal voll und ganz glücklich sein – eine schöne Vorstellung und vielleicht sogar das Lebensziel schlechthin! Andererseits: Was haben wir eigentlich davon? Liegt es nicht in der Natur des Menschen, stets mehr zu wollen und nie rundum zufrieden zu sein?

Glück fängt bei jedem selbst an

Es stimmt zwar, dass unser Leben niemals ein Dauer-Glückszustand sein kann, weil wir uns beispielsweise an alles gewöhnen, was von Dauer ist, und deshalb unsere Zufriedenheit irgendwann nicht mehr als solche wahrnehmen würden. Außerdem fühlen sich viele Menschen leer, wenn sie ein Ziel erreicht haben. Trotzdem gibt es so einiges, was wir tun können, um uns ein grundlegendes Glücksgefühl zu bewahren, wenn wir es einmal gefunden haben. Denn Glück ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag von neuem treffen dürfen.

Glücklich bleiben: Diese Übungen können dabei helfen.

Manchmal kosten tägliche Routinen nur einen Moment. Doch genau dieser Moment kann den Unterschied machen zwischen „Mein Leben ist total anstrengend und bescheuert.“ und „Mein Leben ist zwar manchmal hart, aber trotz allem ein schönes Geschenk.“ Machen Sie möglichst jeden Tag kleine Glücks-Übungen – unabhängig davon, ob Sie sie gerade nötig haben oder nicht.

Finden Sie Ihre tägliche Glücksroutine

Sie können zum Beispiel…

  • jeden Tag drei Dinge aufschreiben, für die Sie dankbar sind,
  • sich an besondere Erfolge erinnern,
  • sich auf schöne Perspektiven konzentrieren – zum Bespiel auf Menschen, mit denen Sie gerne zusammen sind und die sie in nächster Zeit treffen.

Bringen Sie kleine Glücksmomente groß raus

Haben Sie gerade eine glückliche Phase in Ihrem Leben? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, sich über all die kleinen Dinge zu freuen, die Sie immer haben. Freuen Sie sich über den Luxus, zwischen Vollmilch- und Zartbitterschokolade wählen zu können oder in einer schönen Wohnung zu leben, die Sie liebevoll eingerichtet haben. Und natürlich über die Luft zum Atmen und die schöne Natur, die jeden Tag kostenlos für Sie da ist.

Denn wenn Sie lernen, die kleinen Dinge, die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten des Lebens, mit dankbaren Augen zu sehen, ist Ihr Gehirn auch in schwierigen Zeiten eher in der Lage, nach schönen Gelegenheiten zu suchen.

Glück hängt nicht von äußeren Umständen ab, sondern von der inneren Einstellung.

Lebensglück hängt häufig von dem ab, was wir tun oder nicht tun, was wir lernen, welche Schlüsse wir aus unseren Erfahrungen ziehen. Doch eines gilt für alle: Glück fängt bei jedem selbst an. Es ist weniger zufällig – hier wird der Zufall eher maßlos überschätzt. Ihre eigene Einstellung ist wesentlich bedeutsamer.

Samuel Koch, seit seinem Unfall in der Fernsehsendung „Wetten das?“ im Jahre 2011 ein querschnittsgelähmter Mann, sagt dazu: „Man kann auf allen Ebenen klagen. Und man kann auf allen Ebenen glücklich sein.“

Wir wünschen Ihnen viele Momente, in denen das Glück überschäumt.

Ihre

MUT-Macher.

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Mut zur Veränderung

Veränderung

Mut zur Veränderung: Auf zu neuen Ufern

Loslassen und losgehen sind die beiden wichtigen Worte, die das Leben so viel leichter machen können und doch gleichzeitig auch die beiden Fähigkeiten, die uns meist so schwerfallen, wenn wir sie tatsächlich ausüben wollen. Denn, je älter wir werden, desto weniger risikobereit sind wir, heißt es. Sind wir früher mit dem Fahrrad den steilen Berg hinuntergesaust, so halten wir heute die Bremsen fest angezogen. Die hohen Bäume der Kindheit sind auch längst keine Klettertour mehr wert. Ob im Job, in einer Beziehung oder nur im Alltag – aktiv Veränderungen zu wagen, ist oft nicht einfach. Doch es lohnt sich, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn Sie hoffnungsvoll Veränderungen in Angriff nehmen wollen.

Wir wünschen uns, dass dieser Blog Ihnen Mut schenkt, unbefriedigende Situationen unerschrocken zu ändern oder zu verbessern.

Mut wurde schon immer belohnt!

Die Angst vor dem Unbekannten kennt wohl jeder – der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Deshalb halten wir manchmal an Situationen oder Beziehungen fest, die uns nicht mehr
guttun .

Allerdings kann uns die Furcht vor dem Unbekannten in unserer Entwicklung zurückwerfen. Der Drang, lieber im Vertrauten zu bleiben, ist tief in uns verankert und es fordert einiges an Überwindung, dem zu entgehen.

Treten wir auf der Stelle, spüren wir, dass unser Leben nicht mehr richtig im Fluss ist. Nur wenn wir loslassen, können wir weitergehen und neue Erfahrungen machen – und manchmal auch bessere als in der Vergangenheit. Häufig vergessen wir, dass meist nur mit Risiko und Mut Neues erreicht werden kann. Denn lösen wir uns nicht von dem Alten, wird niemals Platz für die großen Abenteuer des Lebens vorhanden sein. Mut zum Risiko und das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten eröffnen viele Chancen und ungeahnte Möglichkeiten.

Mutige Menschen lassen sich nicht aufhalten

Vielleicht haben Sie mit verschiedenen Menschen in Ihrem Umfeld über Ihre Ideen gesprochen und fragende Blicke geerntet? Blicke, die wohlmöglich sagen:

„In welcher Krise steckst Du den jetzt schon wieder?!“

„Warum willst Du überhaupt was verändern? Sei doch mal zufrieden mit dem, was Du bist.“

„Wie soll das denn funktionieren?“

Tipp:

Sagen Sie sich:

„Mut ist, wenn Du es trotzdem machst! Lass Dich nicht beirren. Weder von den eigenen Bedenken – noch von den Zweifeln anderer.“

Das ist nicht einfach, aber möglich!

Raus aus der Komfortzone: Mut zur Veränderung beginnt im Tun

Mut zur Veränderung gewinnen Sie, wenn Sie NEIN zu Dingen sagen, die nicht mehr zu Ihnen passen und JA zu allem, was sich gut und stimmig anfühlt. Wenn Sie sich auf den Weg machen, dann müssen Sie raus aus der Komfortzone. So geht’s:

1. Nehmen Sie Horrorszenarien den Wind aus den Segeln!

Seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst: Was kann denn schon großartig passieren, wenn Sie einen Schritt aus der Komfortzone wagen? Wenn eine Veränderung im Nachhinein doch nicht das Beste war, dann lernen Sie daraus und machen Sie es beim nächsten Mal anders. Sie werden schnell erkennen, dass die meisten Bedrohungen kleiner sind, als Ihr Gehirn annimmt.

2. Veränderungen brauchen Zeit und Kraft – finden Sie ein angemessenes Tempo

Mut zu gewinnen, funktioniert nicht mit der Brechstange. Belastende Situationen sind gerne übermächtige Energiefresser. Genau deshalb sollten Sie Ihre Energiereserven nutzen, um ein Problem anzupacken und etwas zu verändern. Das passiert nicht von heute auf morgen, aber wenn Sie dranbleiben, schaffen Sie mehr, als Sie glauben:

Hilfreiche Fragen:
Welchen Schritt trauen Sie sich jetzt zu?
In welchem Tempo können Sie Ihren Zielen näherkommen?

3. Nicht denken – MACHEN!

Fangen Sie mit kleinen Entscheidungen an – Sie müssen ja nicht sofort Ihren Job kündigen. Probieren Sie einfach mal was aus. „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“, sagte Bertolt Brecht. Das passt sehr zu unserem Thema. Fangen Sie – am besten heute schon an, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

Machen Sie heute den ersten Schritt. Ihr Mut und Ihre Beständigkeit werden Sie Ihren Zielen näherbringen. Bleiben Sie dran – es lohnt sich.

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Mut zur Verletzlichkeit

Verletzlichkeit

Mut zur Verletzlichkeit

Wir leben in unsicheren Zeiten und müssen lernen, damit umzugehen. Die Corona-Krise wird uns auch noch die kommenden Wochen beschäftigen. Tagesabläufe verändern sich und es stehen viele Fragen im Raum.

Nicht zu wissen, wie es weitergeht, andere um Hilfe bitten zu müssen oder sich schwach fühlen und darüber reden, ist für viele Menschen unerträglich. Sie beißen sich lieber auf die Zunge als zuzugeben, dass sie Hilfe benötigen. Denn sie haben bereits als kleines Kind gelernt, dass Jammern keine Option sei und man immer weiterzukämpfen habe. Deshalb strampeln sie sich verzweifelt ab, um zu beweisen, dass sie prima zurechtkommen. Sie inszenieren eine perfekte Show, bauen eine Fassade auf, nur um den Schein eines vollkommenen Lebens zu wahren.

Verletzlichkeit ist der Kitt, der Beziehungen zusammenhält

Wir alle sind verletzbare Wesen: körperlich und seelisch. Die US-amerikanische Sozialforscherin Brené Brown hat in jahrelanger Forschungsarbeitherausgefunden, dass Menschen, die sich trauen, ihre schwachen und verletzlichen Seiten zu zeigen, ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen. Ihre wissenschaftlichen Interviews mit Hunderten Frauen und Männern dienten ursprünglich dem Ziel, mehr über zwischenmenschliche Beziehungen zu erfahren. Denn die Verbundenheit mit anderen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen und gilt als Voraussetzung für ein glückliches Leben.

In ihren Studien beobachtete sie fasziniert, wie sich die Befragten in zwei große Gruppen einteilen ließen. Die einen besaßen ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl und fühlten sich auf positive Weise mit anderen Menschen verbunden. Die anderen hatten große Schwierigkeiten, sich auf andere Menschen einzulassen. Wer sich offen mit den eigenen Ängsten auseinandersetzt, berührt auch andere. Wer glaubt, keine Zuwendung und Nähe zu verdienen, hat auch Angst, Beziehungen einzugehen. Davon ist Brené Brown überzeugt.

Es zeugt von Mut, seine Verletzlichkeit zu zeigen

Menschen, die sich mit anderen verbunden fühlen, haben ein stabiles Selbstwertgefühl.

Was unterscheidet eigentlich diejenigen, die weniger von der Angst vor Beziehungen geplagt werden von anderen? Wodurch genau fühlen sie sich auf positive Art mit anderen verbunden?

Menschen, die sich mit anderen verbunden fühlen,

  • scheuen sich nicht, ehrlich zu sein und zuzugeben, dass sie alles andere als perfekt sind
  • empfinden Mitgefühl nicht nur für andere, sondern zunächst mit sich selbst
  • haben keine Angst, authentisch zu sein und verabschieden sich von Perfektion
  • haben den Mut, sich verletzlich zu zeigen, obwohl es ihnen schwerfällt.

Haben Sie Mut, um Hilfe zu bitten, wenn Sie nicht klarkommen!

Möglicherweise folgen Sie dem verbreiteten Idealbild, dass erfolgreiche Menschen niemals schwach sein dürfen. Oder Sie können nicht um Hilfe bitten, weil Sie glauben, dadurch Schwäche zu zeigen. Dann können Sie jetzt sofort damit beginnen, sich von diesen Vorstellungen zu verabschieden. Doch Vorsicht: Das ist hartes Stück Arbeit und erfordert Mut und Geduld.

Wenn Ihnen das schwer fällt, erinnern Sie sich bitte daran, dass Sie sich im Übungsmodus befinden. Wenn große Veränderungen allzu schwierig erscheinen, ist es besonders wichtig, mit kleinen Schritten zu beginnen. Also lassen Sie uns wieder lernen, um Hilfe zu bitten und Hilfe anzubieten. Sammeln Sie kleine Momente, die Sie mit anderen teilen.

Verletzlich zu leben, wird immer eine Herausforderung sein

Verletzlich zu leben, bedeutet keineswegs, sich unbedacht schwierigen Lebenssituationen auszusetzten. Es geht vielmehr darum, den Mut zu haben, sich dort zu zeigen, wo Sie mit Berechtigung hoffen können, ernstgenommen zu werden. Fangen Sie HEUTE an! Melden Sie sich bzw. fragen nach, wenn Sie mit einer Situation oder einer Aufgabe nicht zurechtkommen oder etwas nicht verstehen.

Wir wünschen Ihnen Gesprächspartner, bei denen Sie sich so fühlen dürfen, wie Sie sind. Das tut gut und bringt einander näher. Zudem macht es offen für neue Erfahrungen, andere Wege und unerwartete Sichtweisen.

Nutzen Sie die Chance, nicht immer stark sein zu müssen. Wir wünschen Ihnen eine ehrliche Krisenkompetenz, also die Fähigkeit, Ihre Verletzlichkeit ernst zu nehmen und auch zu zeigen.

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Umgang mit Kollegen

Mut zu klaren Worten: Humorvolle Gedanken zum Umgang mit schwierigen Persönlichkeiten/Kollegen

Acht Stunden pro Tag, fünf Tage die Woche, macht insgesamt 160 Stunden im Monat und 1920 Stunden im Jahr. Soviel Zeit verbringen die meisten Menschen durchschnittlich mit ihren Kollegen am Arbeitsplatz. Eine Menge Zeit in einer Zweckgemeinschaft, die oft Spaß macht, herzliche Freundschaften hervorbringt, doch manches Mal dafür sorgt, dass es „im Karton knallt“. Leider können wir uns unsere Kollegen nicht aussuchen. Aber wir können lernen, mit nervigen Mitmenschen umzugehen, damit sie uns nicht den Tag verderben.

Der Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern ist eine Herausforderung, die jeder hin und wieder meistern muss. Wie verhindern Sie Überreaktionen und wie gelingt eine wertschätzende Kommunikation gerade in schwierigen Situationen? Wir geben Ihnen heute Tipps aus unserem Unternehmeralltag.

Wenn der Kollege „Sprücheklopfer“ mit coolen Sprüchen um sich schmeißt

Was können Sie gegen die Macken Ihrer Kollegen unternehmen, ohne den kollegialen Frieden auf Dauer zu gefährden? Besserwisser, Nörgler, Faulenzer… Wohl jeder von uns hatte in seinem Job schon mal mit einem nervigen Kollegen zu tun.

Oder kennen Sie „Silver-Surfer“, die mit coolen Sprüchen um sich schmeißen und meinen, damit Eindruck schinden zu können? Ein paar Beispiele: Plötzlich und unerwartet kommen Vorgesetzte mit dem „Schlepptop“ zur Arbeit und grüßen locker und entspannt mit „Hallöchen“. „Das performt nicht“, „Supi!“ oder „Zum Bleistift“ sind drei weitere vermeintlich lustige Sprüche, die im Büro aber nur kaum jemand lustig findet. Über „schön, dass du noch dableiben darfst!“, freut sich auch keiner. Das Arbeitsleben könnte also so schön sein, ohne diese überflüssigen Sprüche. Das muss mal gesagt werden.

Jedes Team bietet die Chance zur Persönlichkeitsentwicklung

Leider haben wir im Berufsalltag nicht die Möglichkeit, uns nur die Kollegen auszusuchen, mit denen wir auch nach Feierabend noch ein Bier trinken gehen wollen. Es gibt Menschen, die wir am liebsten nur von hinten sehen. Oder noch besser: gar nicht.

Die Aussagen, „Ja bin ich hier im Affenstall?, oder „Laut gebrüllt, Löwe“, „Schon wieder ein Froschkonzert- nur Gequake“ erlauben den Gedanken, dass Teamarbeit vergleichbar mit einem Zoo ist. Jedes Tier benötigt andere Lebensumstände, intensive Pflege und gutes Futter. Denken Sie bitte daran, dass Sie auch eines dieser manchmal seltsamen und herausfordernden „gackernden Hühner“ oder ein „brüllender Löwe“ sind.

Wenn völlig unterschiedliche Typen zusammenarbeiten, prallen Mentalitäten aufeinander. Das kann schon mal extrem anstrengend sein, aber auch die Möglichkeit bieten, für sich selbst etwas zu lernen.

LOCKER BLEIBEN und bis Zehn zählen – Mord ist keine Lösung

Der wichtigste und schwierigste Grundsatz im Umgang mit herausfordernden Kollegen lautet cool bleiben- und sachlich. Solange Sie noch Herr über Ihre Emotionen sind, empfehlen wir Ihnen tatsächlich eine sehr alte Weisheit: „Zähle bis 10 und die Welt sieht anders aus.“ Wahrscheinlich wird Ihnen im Anschluss die Erkenntnis geschenkt, dass Sie die nervige Situation ja nicht persönlich nehmen müssen. Nach tiefem und entspannten Durchatmen, können sie wahrscheinlich lockerer mit der Situation umgehen.

Distanz schaffen – Ablenkung schenkt Klarheit

Ist die Situation festgefahren und Ihre momentane Gefühlslage droht zu eskalieren, hilft nur noch Distanz. Treten Sie besser vor den Mülleimer auf der Toilette, als vor das Schienbein eines schwierigen Menschen. Schaffen Sie sich Rituale, die Ihnen helfen, sich zu reflektieren, bevor Ihnen möglicherweise der Kragen platzt.

Wenn es möglich ist, schaffen Sie eine räumliche Distanz und gehen an die frische Luft. Dann geben Sie Ihren Gedanken ein Thema, das mit meiner aktuellen Situation nichts zu tun hat. Denn wenn Sie sich mit einem anderen Thema beschäftigen, kann Ihr Gehirn nicht gleichzeitig an die nervige Situation denken. Das hilft, ist aber leider nicht immer möglich.

Respekt schafft die Basis für gute Zusammenarbeit

Sie brauchen hin und wieder innere und äußere Distanz, wenn Ihnen respektvolle Beziehungen wichtig sind. Denn nur Respekt schafft die Basis für eine gute und kollegiale Beziehung und vielleicht gelingt dadurch ein angenehmes Miteinander im Arbeitsalltag. Klingt gut, oder nicht?

Kein Mensch muss so sein, wie Sie ihn haben wollen. Genauso ist es nicht Ihre Aufgabe, so zu sein, wie es andere von Ihnen erwarten. Am besten akzeptieren Sie, dass jeder Mensch mit seinen Macken und Eigenarten respektiert werden möchte.

Trauen Sie sich, in schwierigen Situationen auf Menschen zuzugehen und starten den Versuch einer Klärung. Dafür brauchen Sie Mut und die Erkenntnis, dass nicht immer alles gut, aber Vieles besser werden kann.

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Warum Spenden glücklich macht

Warum Spenden glücklich macht: Es gibt viele gute Gründe, anderen Menschen Aufmerksamkeit zu schenken

Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Albert Schweitzer

In diesem Zitat liegt eine Wahrheit, der wir zustimmen und die uns in Verantwortung führt. Warum ist es uns wichtig, uns sozial in diversen Projekten zu engagieren? Ganz einfach: weil wir neben unseren Familien auch anderen Menschen eine Freude machen wollen und deshalb gerne soziale Projekte unterstützen.

Zweifelsohne kann man auch mit der Einstellung leben, dass jeder Mensch selbst für sein Glück verantwortlich ist. Doch was wäre das für ein trauriges Leben? Anderen Menschen zu helfen, ist für das Team der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH eine der Grundlagen, die das Leben in der Gesellschaft lebenswert machen. Soziale Verantwortung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Unser Engagement zeigt uns, dass man immer etwas tun kann.  

In Zeiten wachsender sozialer Ungerechtigkeit setzen wir Zeichen der Mitmenschlichkeit  

Helfen und Schenken machen uns glücklich. Dadurch fühlen wir uns mit anderen Menschen verbunden. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir Menschen in sozialen Projekten unterstützt, um mit kleinen und großen Spenden einen Funken Hoffnung in ihr Leben zu sprühen.  

Die leuchtend bunt bemalten Nistkästen im Empfangsbereich der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH sind nicht zu übersehen. Die außergewöhnlichen Spendenboxen geben Mitarbeitern, Besuchern und Kunden die Gelegenheit, mit kleinen und großen Beträgen Menschen in Notlagen und engagierte Institutionen tatkräftig zu unterstützen. 

Wir feiern die Helden des Alltags 

Seit 2017 pflegen wir die Tradition, am letzten Arbeitstag des Jahres die Nistkästen zu öffnen und deren klimpernden Inhalt zu zählen. Da freuen wir uns natürlich auch über jeden „Scheinwerfer“. Unsere Mitarbeiter sind Paten für verschiedene einzelne Projekte und sorgen dafür, dass das Geld in der Region sinnvoll zum Einsatz kommt.  

Insgesamt 980 Euro wurden an den Roßweiner Sportverein, das Kinderhaus Gärtitz, den Förderverein der Lernförderschule Albert Schweitzer, das Kinderhospiz Bärenherz und für die Doman-Therapie von  Josefine Stuber weitergegeben. 

Wir werden mit unseren Aktionen nicht die ganze Welt verändern, aber in jedem Fall ein kleines bisschen besser machen. Lassen Sie sich einladen, gemeinsam mit uns Gutes zu tun, um das eigene Glück mit anderen zu teilen und dadurch zu mehren. Denn auch in 2020 werden die bunten Häuschen in unserem Empfangsbereich dankbar Ihre Spenden entgegennehmen. 

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Wir leiden in Deutschland am ramponierten Image der Selbstständigkeit!

Selbstständigkeit

Woher nehmen Jungunternehmer und Gründer den Mut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu machen? Immer noch erscheint es hier in Deutschland als großes Wagnis ein Unternehmen zu gründen. Ja und nicht jeder ist dafür gemacht! Doch es könnten sich mehr trauen! Warum tun sie es nicht?

Weil das Image der Selbständigkeit mächtig ramponiert ist.

„Du arbeitest selbst und ständig“, wird häufig wiederholt. Und viele Selbständige erfüllen diesen Glaubenssatz mit Leben! Auch mich hat meine Familie jahrelang immer nur auf dem Absprung zur Arbeit erlebt. Ich brannte für meine Firma, ordnete ihr alles unter. Ich dachte, das muss so sein. Und auch meinem Mitkompagnon Dirk Eckart ging es so. Wir wollten es schaffen und waren auf den Job fixiert. Aufgewacht ist er, als ihm seine Tochter im Teenageralter in einem Streit um ein ordentliches Zimmer an den Kopf knallte: „Was willst Du denn von mir? Unter der Woche interessiert es dich doch auch nicht!“ Heute ist sie selbst Freiberuflerin. Doch sie hatte viele Bedenken! Ein gutes Vorbild war ihr der Vater nicht! Lange Arbeitszeiten, gemeckere über die Angestellten – das sieht eben nicht nach Erfüllung aus.

Darum müssen auch wir Unternehmer was am Image ändern. Von der Freude berichten, selbst die Geschicke in der Hand zu haben, Erfolge feiern! Zeigen, dass Niederlagen ein Teil des ganzen sind und dazu gehören, dass man nicht allein ist. Wir müssen anstecken! So wie auf meiner letzten Buchvorstellung der MUTMACHER in Rostock/Klein Nienhagen.

Mit auf dem Podium saß Peggy Wolter. Die Biersommeliére hat sich mit einem Fachgeschäft für Bier selbständig gemacht (www.hopfen-anker.de). Mut machte ihr aus der Bekanntschaft keiner. Sie war zwar schon einmal als Barkeeperin für Events selbständig – doch nun hatte sie einen sicheren Job im Vertrieb einer großen Brauerei. Den könne sie doch nicht für einen eigenen Laden aufgeben wollen! Sie war unglücklich, doch sie blieb – hörte auf die Bekannten. Doch nun baute sie ihren Laden nebenbei auf. Der Preis: Burnout! Sie hat Lehrgeld gezahlt, das nicht hätte sein müssen – weil ihr in ihrem Umkreis der Zuspruch fehlte, ihr Ding durchzuziehen.

Darum müssen wir selbständigen Unternehmer den Gründern mehr Mut machen! Anfangen sollten wir bei uns und unseren Familien: Denn, dass die Kinder das Unternehmen nicht übernehmen wollen verwundert eigentlich nicht. Anscheinend ist das alles nur Stress. Fassen wir uns also an die eigene Nase und zeigen, warum wir Unternehmer mit Leib und Seele sind, was wir bewirken und vor allem: Dass wir glücklich damit sind.

Nehmen wir auch solche wie Peggy Wolter an die Hand! Machen wir Mut, loszugehen und es zu versuchen. Berichten wir von unserem Weg, davon dass Erfolg und Scheitern dazugehört. Mit meinem Mutmacher-Buch und den Lesungen habe ich einen Schritt getan.

Welche Erfolgsgeschichten können Sie erzählen, oder sind Sie der Meinung ein gutes Angestelltenverhältnis darf nicht aufgegeben werden?

Ich freue mich über Kommentare

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Neues Jahr – neues ICH -Kleine Einblicke unter die Oberfläche der guten Vorsätze

Vorsätze

Gerade zwischen den Jahren nutzen Menschen die Gelegenheit, die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen und sich zu fragen: „Was soll im neuen Jahr besser werden und was werde ich dafür verändern?“ Häufig verbinden sie damit den Wunsch von einem anderen Leben und produzieren mit ihren Antworten einen anspruchsvollen, ehrgeizigen Optimierungswahn, der alle Lebensbereiche umfasst.  

Im Januar haben gute Vorsätze Hochsaison

Gute Vorsätze gehören zu Silvester wie „Dinner for One“ und das Feuerwerk. Und täglich wird Ihnen in den sozialen Netzwerken weiß gemacht, dass Neujahrsvorsätze mindestens genauso wichtig seien wie das tägliche Zähneputzen. Das Spektrum reicht von „Ich werde an meiner Gelassenheit arbeiten“ über „ich werde das Rauchen aufgeben“ bis zu „Ich werde mehr Sport treiben und ein paar überflüssige Pfunde loswerden“.

Eugen Roth sagt zu diesem Thema: „Vorsätze sind wie ein Aal – leichter zu fassen, als zu halten.“ Uns gefällt dieses Zitat. Es bringt mit wenigen Worten auf den Punkt, was nach den großen Silvestervorsätzen in der Realität ankommt.

Sie brauchen keine guten Vorsätze – Sie brauchen Mut zur Individualität

Bitte verstehen Sie uns nicht falsch. Wir haben nichts gegen gute Vorsätze. Sie brauchen aus unserer Sicht nur genügend Raum, der frei von einem festgelegten Datum ist, in dem man ohne Druck nach neuen Perspektiven suchen kann.

Ihr Gehirn liebt Gewohnheiten: Sie vermitteln ein gutes Gefühl von Sicherheit und Vorhersehbarkeit; sie sind ein Ruhepol in einer Welt, in der alles, was wir heute für gut und richtig halten, schon morgen überholt sein kann. Halten Sie Gewohnheiten ein, werden Sie vom Gehirn mit Botenstoffen belohnt, die glücklich machen. Leider unterscheidet es nicht zwischen hilfreichen Gewohnheiten und solchen, die Zeit und Kraft rauben oder gar die Gesundheit gefährden. Wenn Sie alte Gewohnheiten ändern wollen, brauchen Sie eine große Portion Geduld und einen guten Plan.

Je mehr wir uns mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen und je mehr wir mit erfolgreichen Menschen im Gespräch sind, desto mehr sind wir davon überzeugt, dass Klarheit, Mut und Handeln wichtige Prinzipien sind, um Ziele zu erreichen.

Machen Sie Ihr Ding! Folgen Sie Ihrer Leidenschaft!

Jedes neue Jahr verspricht eine Fülle von Chancen und Möglichkeiten. Es weckt die Hoffnung, aus der Routine auszubrechen und neue, andere Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Suchen Sie mit Leidenschaft und Mut nach neuen Perspektiven. Dafür gibt es kein Erfolgskonzept. Doch wenn Humor und Talent, Fachkompetenz und Mut zusammenkommen, ergeben sich interessante Perspektiven. Davon sind wir überzeugt und erzählen Ihnen gerne im Rahmen einer humorvollen Buchlesung von unseren persönlichen Erfahrungen.

In unserem Praxishandbuch „Mutmacher“ berichten wir darüber, warum querdenken so wichtig ist und Misserfolge weiterbringen, um persönliche Ziele zu erreichen.

Und im Praxisbuch „Mutmacher 2“ stellen wir Ihnen Gründer vor, die Ihrer Leidenschaft gefolgt sind. Jede Gründungsgeschichte ist einzigartig und spannend, manchmal sogar dramatisch.

Nutzen Sie Ihre Leidenschaft als kleinen Zünder, der Ihre Motivation auf Touren bringt

Erlauben Sie sich im neuen Jahr intensive und fröhliche Erlebnisse, aber auch den achtsamen Umgang mit Ihrer Seele. Haben Sie den Mut zur Neuorientierung, wenn der Alltag neue Wege fordert. Gehen Sie achtsam mit Ihren Grenzen um und freuen sich auf ein Kribbeln im Bauch, wenn das Leben Ihnen neue Perspektiven schenken will.

Wir starten fröhlich und lebendig in das neue Jahrzehnt und freuen uns auf viele Begegnungen mit interessanten Menschen. Schreiben Sie uns Ihre Themenwünsche, die wir gerne in unserem Mutmacherblog bearbeiten. Wir wünschen Ihnen leidenschaftliche Glücksmomente und attraktive Ziele.

Ihre Mutmacher

Walter Stuber und Dirk Eckart.

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Auf MUTMACHER-TOUR

Mutmacher

Auf MUTMACHER-TOUR: Wir arbeiten am und nicht im Unternehmen

  • manchmal auch mit Bier in der Hand

„Warum nehmt ihr eigentlich diese Anstrengung auf euch?“, wurden wir in Vorbereitung unserer MUTMACHER-Buchvorstellung in Mecklenburg-Vorpommern in Rostock gefragt. Beim einem Netzwerktreffen von BNI (Business Network International) haben wir dort im August Unternehmensstratege Frank Marco Günzel und Manuela Kuhlmann, Expertin für Öffentlichkeitsarbeit, kennengelernt: Sofort entstand die Idee, eine Lesung auf dem Gut Klein Nienhagenbei Rostock zu veranstalten.

Meine Antwort: „Für uns ist das keine Anstrengung sondern tägliches Geschäft.” In der Tat sind wir selbst im operativen Geschäft unserer Spezial-Gerüstbaufirma nicht mehr tätig. Maximal zwei Tage die Woche arbeite ich im Büro vor allem am und nicht im Unternehmen. Mein Mit-Geschäftsführer Dirk Eckart hält es genauso.

Wir verlassen uns auf unsere leitenden Angestellten und Mitarbeiter, dass sie die operativen Geschäfte in unserem Sinne zufriedenstellend führen. Sie handeln gemäß unserer Werte und Ausrichtungen für das Unternehmen. Schließlich sorgen wir in regelmäßigen Brainstormings und Teambesprechungen dafür, dass sie unsere Linie kennen und genaue Zielangaben haben.

Damit haben wir uns selbst die Freiheit geschaffen eben diese Buchvorstellungen in ganz Deutschland zu machen. Wir gehen zu Netzwerktreffen und knüpfen somit Kontakte in die ganze Welt. Genau diese bringen neue Geschäfte oder auch neue Ideen. Wir lernen im Austausch und stellen persönlich Kontakte her. Genau das ist es, was unser Unternehmen auf Kurs hält und uns einmalig macht. Unser Wettbewerbsvorteil sind wir. Dazu achten wir übrigens auch optisch auf ein markantes Branding. Dirk und ich gehen immer mit unseren roten Gemeinhardt Gerüstbau-Hemden unterwegs und mein MUTMACHER Basecap ist natürlich auch immer einsatzbereit.

Der Geschäftsführer von BNI Deutschland Harald Lais, der bei unserer Rostocker Buchlesung einleitende Worte sprach, hat es so formuliert: „In der Geschichte der Menschen gibt es mehrere Revolutionen: Die Revolution vom Jäger zum Ackerbauer, die industrielle Revolution und digitale Revolution. Netzwerke in einer ganz neuen Dimension zu knüpfen und vor allem zu nutzen sehe ich als eine weitere Revolution im unternehmerischen Handeln an.“ Sollte er Unternehmer benennen, die das verstanden haben würde er auf uns zeigen. Er sei für BNI weltweit unterwegs. „Und fast immer treffe ich auf euch! Ich arbeite für eine weltweite Netzwerkorganisation, ihr seid Gerüstbauer aus Sachsen. Ich ziehe den Hut vor euch!“, so Harald Lais, dem ich für diese Worte sehr danke.

Sicherlich hätten wir selbst es so nicht formuliert. Doch von jeder Reise und aus jeder Weiterbildung nehmen wir neue Ideen und Impulse mit. So hatte Manuela Kuhlmann für die Podiumsdiskussion noch eine weitere Jungunternehmerin dazu geholt. Peggy Wolter hat in Rostock ihren Hopfen Anker eröffnet. Sie verkauft dort 250 Biere aus aller Welt. Für die Buchlesung spendierte sie Craft Beer von der Warnemünder Brauerei „Hoppen un Molt“, deren Besitzerin Sylvie Joeck sie gleich mich mitgebracht hat.

Wir haben gemerkt, bei der anschließenden Bierverkostung und dem Netzwerken nach unserer Lesung kam eine ganz besondere Atmosphäre auf. Es war sicherlich eine der besten Lesungen und der intensivste Austausch den wir bis jetzt mit unserem MUTMACHER-Buch hatten. Und… wir haben eine neue Idee mitgenommen: Wie wäre es, selbst eine Brauerei in Roßwein zu eröffnen. Noch ist es ein erster Gedanke. In Rostock konnten wir die richtigen Kontakte knüpfen, um zu erfahren wie wir dieses Unterfangen umsetzen können.

Und genau das ist es, warum uns die Buchlesungen keine Anstrengung sondern ein Vergnügen sind. Wir sind nicht nur mit drei Kisten Bier im Kofferraum, sondern auch mit neuen Impulsen und Ideen zurückgekommen.

Jetzt frage ich Sie: Mit wem tauschen Sie sich regelmäßig aus? Wo bekommen Sie neue Impulse her und über welches Projekt werden Sie sichtbar und bekannter?

Wenn Sie jetzt mit der Schulter zucken empfehle ich Ihnen sich mit anderen Menschen zu vernetzen und auszutauschen. Sie werden merken, auf wie viele gute Ideen Sie kommen. Und wer weiß, vielleicht trauen Sie sich ein paar Verrückte umzusetzen!

PS. Wir treffen nicht nur auf interessante Menschen, sondern lernen auch besondere Orte kennen. Diesmal durften wir auf Gut Klein Nienhagen sein und haben dort auch im Ferienhaus übernachtet. Die Seminarinsel ist unsere Empfehlung für Seminare und die Ferienwohnungen für Urlaub mit Pferden Nahe an der Ostsee. Einfach traumhaft!

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Mut zum Innehalten und Stehenbleiben in der Adventszeit

Adventszeit

Dezembertage sind wunderbar und geheimnisvoll. Dämmerstunden mit gutem Essen und Kerzenlicht laden zu gemütlichen Gedanken- und Wohlfühlmomenten ein.

Die Adventszeit ist die Zeit der Lichter, der Gemütlichkeit und des Innehaltens. Der Lärmteppich des Alltags wird für eine kurze Zeit durch stille Momente ersetzt.

Weihnachten kommt – ob Sie in der richtigen Stimmung sind oder nicht

Weihnachtsstimmung und innere Ruhe können Sie nirgendwo kaufen. Sie will gefunden werden. Wir wünschen Ihnen den Mut zum Innehalten und Stehenbleiben. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit für sich und die Menschen, die Sie lieben.

Es ist gut möglich, dass es keinen „goldenen Weg“ gibt, um das Stille und Besinnliche zu finden. Aber wenn dann eine besondere Zeit kommt wie die Adventszeit, dann sollten Sie es ruhig einmal versuchen mit dem Stehenbleiben, Langsam-Machen und der Suche nach innerer Einkehr.

Gönnen Sie sich Momente der Langsamkeit

Wenn ein großes Schiff auf dem Meer zum Halten kommen will, braucht es einen Bremsweg von mehreren Kilometern. Wenn Sie in den vergangenen Monaten dieses Jahres viel unterwegs waren, sollten Sie sich ein wenig Geduld schenken beim Entschleunigen. Denn vor dem Stillwerden kommt erst das Verlangsamen. Und ins Verlangsamen kommt man nicht durch strategisches Planen, sondern durch kleine Schritte. Das schnelle Leben mag keine Mußestunden, die Adventszeit lädt jedoch genau dazu ein. Ist das nicht verrückt?

Schmücken Sie den Weihnachtsbaum im Zeitlupentempo

Fangen Sie am besten beim Schmücken des Weihnachtsbaumes mit dem Verlangsamen an.

Nutzen Sie diese Tätigkeit als Zeit der Vorbereitung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes ist Zeichen und Ausdruck der Freude. Wenn Sie keinen Weihnachtsbaum schmücken, gehen Sie einfach vor die Tür und machen einen Spaziergang, bei dem Sie langsam gehen und sich viel Zeit lassen. Vielleicht finden Sie unterwegs eine ruhige Sitzgelegenheit, um still zu werden.

Die Mutmacher wünschen Ihnen genussvolle Tage mit geheimnisvollen Überraschungen. Lassen Sie es im ganzen Hause – vom Fußboden bis zum Dachboden – leuchten und vergessen Sie hin und wieder den Begriff von Raum und Zeit.

Wir mögen übrigens Geschenke, die man nicht kaufen kann, und bedanken uns ganz herzlich für das Geschenk Ihrer Aufmerksamkeit im vergangenen Jahr. Sie haben uns Vertrauen und Zeit geschenkt und das bewegt unser Herz.

Vielen Dank für jede Begegnung und die vielen freundlichen Rückmeldungen zu unserem regelmäßigen Newsletter. Wir bleiben „dran“ und melden uns im Januar wieder.

Unser Wunsch:
Bleiben Sie der Hoffnung auf der Spur.
Frohe Weihnachten